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Peiner Erfolgsgeschichte geht in die zweite Runde

Peine Peiner Erfolgsgeschichte geht in die zweite Runde

Peine. Nach dem Riesenerfolg im vergangenen Jahr geht die PAZ-Initiative „Gemeinsam helfen“ jetzt in die zweite Runde. Sie hat zum Ziel, Not und Sorgen von Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft unbürokratisch und direkt zu lindern.

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Strahlende Sieger: Alle Teilnehmer der „Gemeinsam helfen“-Feierstunde im vergangenen Jahr versammelten sich vor der PAZ zum Gruppenfoto.

Quelle: Archiv

„Gemeinsam helfen“ - treffender kann das Motto der Initiative nicht sein: 20 gemeinnützige Organisationen hatten sich mit wirklich starken Projekten an der Aktion beteiligt. Und die stolze Summe von 12000 Euro war Ergebnis des gemeinsamen Wirkens von PAZ, „Keiner soll einsam sein“, Peiner Geschäftsleuten und den PAZ-Lesern, die zu Hunderten angerufen haben, um über die Projekte abzustimmen.

Der Erfolg der Aktion ist Ansporn und Verpflichtung, weiter zu machen. Viele Menschen im Peiner Land sind unverschuldet in Not geraten. Frauen, Männer, Kinder und ganze Familien sind auf fremde Hilfe angewiesen. Zahlreiche Initiativen, Vereine, Verbände und Institutionen haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen zu helfen und leisten täglich wertvolle Arbeit.

Hier setzt die PAZ-Initiative „Gemeinsam helfen“ an. Mit der Unterstützung von Peiner Firmen und dem Hilfsverein „Keiner soll einsam sein“ sollen gemeinnützige Institutionen, ihre Arbeit und Projekte vorgestellt werden. Gleichzeitig sollen Notleidende direkte Hilfe erfahren. Alle Hilfsorganisationen im Peiner Land sind aufgerufen, sich bei der PAZ mit einem laufenden gemeinnützigen Projekt zu bewerben. In einer Sonderbeilage am 25. Mai werden die Aktionen genannt. Die PAZ-Leser haben dann die Möglichkeit, telefonisch über die beste Aktion abzustimmen.

In einer Sonderbeilage am 15. Juni werden die besten Hilfsprojekte prämiert. Außerdem wird die Arbeit aller Initiativen, Vereine, Verbände und Institutionen vorgestellt. Der erste Platz wird mit 2500 Euro belohnt. Der Zweitplatzierte bekommt 1500 und der Dritte 1000 Euro. Verlierer gibt es nicht: Auch alle weiteren Platzierungen bekommen einen Geldpreis.

jti

So können Sie mitmachen

Und so geht’s: Einfach den Coupon aus der PAZ vom 14. April ausschneiden, ausfüllen und bis zum 30. April schicken, faxen oder direkt in der PAZ-Geschäftsstelle abgeben. Teilen Sie uns neben der zur Wahl stehenden Aktion bitte auch mit, für welches Projekt der Geldpreis gestiftet wird. Wichtig ist außerdem, dass sich das jeweilige Projekt ausschließlich auf den Landkreis Peine bezieht. Große Dachorganisationen werden gebeten, nur maximal eine Aktion zur Abstimmung zu melden. Auskünfte erteilt PAZ-Anzeigenleiter Carsten Winkler unter Telefon 05171/406120.

So lief die PAZ-Initiative im Vorjahr: Tolle Preise und eine glückliche Mutter

„Gemeinsam Helfen“: Die PAZ-Leser konnten im vergangenen Jahr erstmals über das beste Hilfsprojekt im Peiner Land abstimmen – und sie hatten gut gewählt. Sieger war der Soziale Dienst des Gesundheitsamtes Peine, das mit der 2500-Euro-Prämie dem heute zehnjährigen Jan Habrich geholfen hat.

Peine. Jan kam mit einer Hirnschädigung, einer sogenannten Cerebralparese zur Welt. Dies hat körperliche Einschränkungen und psychomotorische Entwicklungsverzögerungen zur Folge. Mit den 2500 Euro wurde eine spezielle Therapie in Düsseldorf finanziert.

„Die Therapie hat Jan wirklich geholfen“, sagte seine Mutter Danuta Habrich. Zur Ruhe kommt sie aber nicht. Um seinen Zustand weiter zu verbessern, wurde der tapfere Junge im März in München operiert. Bei dem mehrstündigen Eingriff wurden Korrekturen an Oberschenkeln, Knien, Achillessehne und Oberarmen vorgenommen. „Jan hat die Operation gut überstanden“, berichtet seine Mutter. Zurzeit muss er noch Gips tragen, aber er kann schon seine Hände besser bewegen und seine Fersen berühren den Boden. In den kommenden Wochen und Monaten stehen weitere Reha-Maßnahmen an.

Platz zwei und 1500 Euro gingen an den Inner Wheel-Club Peine-Lehrte, der Fahrräder für ein Anti-Aggressivitäts-Training von Labora gekauft hat. Die Frauen stockten das Preisgeld noch auf, und auch Fahrradhändler Karl-Martin Hotopp leistete einen Beitrag. Die Idee entstand durch einen Vortrag einer Richterin, die aufzeigte, dass Täter oft auch Opfer sind. Außerdem ist die Rückfallquote bei den Teilnehmern an dem Gewaltpräventionsprojekt am geringsten. Den dritten Platz belegte der Wendeburger Galerist Hans-Joachim Grove. Er ist schon seit Jahren mit seiner Frau Maria im Peiner Land und in Rumänien engagiert. Mit ihren Hilfstransporten haben beide im wahrsten Sinne des Wortes viel bewegt. Grove unterstützte mit seinen 1000 Euro Preisgeld den Peiner Hilfsverein „Keiner soll einsam sein“.

jti

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