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Peiner Dealer vor dem Landgericht

1,5 Kilo Marihuana sichergestellt Peiner Dealer vor dem Landgericht

Wegen eines geplatzten Drogen-Deals, standen jetzt drei Peiner im Alter zwischen 21 und 31 Jahren vor dem Hildesheimer Landgericht. „Es waren keine Zeugen eingeladen, weshalb erst einmal nur die Sache besprochen worden ist“, erklärte der Pressesprecher und Richter Philipp Suden.

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Die Angeklagten wollten 1,5 Kilogramm Marihuana an einen 31-Jährigen verkaufen.

Quelle: Archiv

Hildesheim/Peine. Am 15. Mai geht die Verhandlung mit drei geladen Zeugen, darunter ein Polizist sowie ein psychiatrischer Sachverständiger, in die nächste Runde.

Zum Tathergang: Den 21 und 22 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, sich am 12. November vergangenen Jahres mit dem dritten, heute 31 Jahre alten Angeklagten, in Peine getroffen zu haben, um wie verabredet einen Drogendeal abzuwickeln. Dabei sollen die beiden jüngeren Angeklagten in ihrem Fahrzeug 1,5 Kilogramm Marihuana dabei gehabt haben, um dieses für etwa 7000 Euro zu verkaufen.

Der 31-Jährige soll in seinem Fahrzeug neben entsprechenden Mengen Bargeld zudem einen Teleskopschlagstock griffbereit mitgeführt haben, weshalb ihm bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen wird.

Allerdings platzte der Deal, weil die Polizei die drei Männer observiert hatte und noch vor der Übergabe festnahm. Gegen alle drei wurden Haftbefehle erlassen, der jüngste Angeklagte befindet sich aber gegen Auflagen auf freiem Fuß. Gegen die anderen beiden wird seit dem 12. November Untersuchungshaft vollstreckt. Am 12. Juli soll dann das Urteil gefällt werden.

2 Bereits im vergangenen Jahr hatte es eine größere Verhandlung im Landgericht Hildesheim wegen Drogenhandel gegeben. Damals wurde ein 22-jähriger Peiner verurteilt, der zwischen 2013 und 2015 rund 50 Kilo Marihuana und 1,5 Kilo Kokain im Wert von 238 000 Euro verkauft hat. Er kam für vier Jahre in Haft, davon zwei Jahre im Maßregelvollzug. Zugute gehalten wurde dem Peiner insbesondere, dass er sich von Beginn an nach seiner Verhaftung geständig zeigte und zur Aufklärung weiterer Straftaten beigetragen hatte. Zudem habe er aus den Erlösen des Verkaufs nicht ein übermäßig luxuriöses Leben geführt, wie es die Staatsanwaltschaft sah, sondern seinen eigenen Konsum finanziert und die Familie unterstützt.

mgb

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