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Peiner CDU fordert ein Konzept für Inklusion

Peine Peiner CDU fordert ein Konzept für Inklusion

Das Thema Inklusion hat sich die Peiner CDU auf die Fahnen geschrieben und jetzt einen Antrag bei Bürgermeister Michael Kessler (SPD) gestellt. Die Stadtverwaltung soll ein Konzept für die gemeinsame Beschulung von behinderten und nichtbehinderten Kindern in Peine entwickeln.

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Inklusion: Behinderte und nichtbehinderte Kinder lernen gemeinsam in der Schule.

Quelle: A

„Da der niedersächsische Landtag das Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule verabschiedet hat, möchten wir auch in Peine die richtigen Weichen stellen“, sagte CDU-Stadtfraktionschef Christoph Plett der PAZ. Deswegen habe man jetzt den Antrag zur Inklusion (siehe Hintergrund) eingereicht.

Das Gesetz verpflichtet die Schulträger, den Rechtsanspruch auf inklusive Beschulung jedem Kind zum Schuljahr 2013/2014 zu gewährleisten. Dies gilt aufsteigend an den Grundschulen mit der 1. Klasse und im Sekundarbereich I mit dem Schuljahrgang 5. Die Stadt Peine ist Schulträger für die Grundschulen und die Burgschule. Da es sich hierbei um eine Herausforderung für alle Beteiligten handelt, hat der Landes-gesetzgeber eine Übergangsfrist bis 2018 festgelegt.

Plett erklärte: „Trotzdem sollten wir uns in Peine frühzeitig darum kümmern, und das fordern wir hiermit als CDU. Um die Umsetzung dieses Rechtsanspruchs systematisch zu gestalten und den Eltern eine Sicherheit bei der Auswahl der Schule zu gewähren, muss ein Gesamtkonzept erstellt werden. Das soll die Stadtverwaltung übernehmen.“

Teil des Gesamtkonzeptes muss laut dem Christdemokraten die Ermittlung und Bestandsaufnahme der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sein. Und natürlich sei auch die nötige Fortbildung der Lehrer an den Peiner Schulen ein wichtiges Thema.

tk

Stichwort Inklusion

Inklusion bedeutet für den Bereich der Schule, dass man einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung für alle und das Erkennen sowie Überwinden von Barrieren erreichen möchte. Dadurch sollen sich alle Kinder und Jugendlichen – egal ob behindert oder nichtbehindert – aktiv in das gemeinsame Leben und Lernen einbringen. Alle niedersächsischen Schulen sollen bis 2018 zu inklusiven Schulen werden und nehmen spätestens dann in allen Schuljahrgängen Kinder mit Behinderungen auf.

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