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Peiner CDU feiert 70-jähriges Parteibestehen

Peine Peiner CDU feiert 70-jähriges Parteibestehen

Peine. In diesem Jahr feiert der CDU Kreisverband Peine sein 70-jähriges Bestehen. Passend zum Jubiläum hat der Ehrenvorsitzende Horst Horrmann eine Festschrift erstellt, in der die Anfänge der Partei genauestens beschrieben sind und jeder wichtige Peiner CDU-Politiker Erwähnung findet - „und diese kannte ich alle persönlich“, sagt Horrmann nicht ohne Stolz.

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Peine: Bundeskanzler Ludwig Erhard (links) genoss das Bad in der Menge in Begleitung des CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Karl Munzel.

Die Rede ist von Richard Langeheine, Carl Lauenstein, Albert Grove und vielen weiteren Namen, die sich für Peine eingesetzt haben. „Angefangen hat alles jedoch im Jahre 1945/46“, beginnt Horrmann zu erzählen. „In Peine herrschte nach dem Zweiten Weltkrieg große Ungewissheit darüber, ob man auch den Weg zu einer christlichen Gemeinschaftspartei gehen solle, wie es sich bereits anderenorts in der Britischen Besatzungszone abgezeichnet hat.

Katholiken aus dem Bistum Hildesheim haben versucht, die Peiner von der Wiedergründung der Zentrumspartei zu überzeugen. Man entschied sich aber dem bundesweiten Gedanken zu folgen und alle Christen in einer Partei zusammenzufassen, weshalb am 31. Mai 1946 die Peiner CDU gegründet wurde.“

Die Gründer der CDU Peine: Der Buchhalter Heinrich Weisheit (links) und der Kaufmann Arthur Enk (rechts).


Die erste freie Kreistagswahl fand dann am 13. Oktober 1946 statt. Die Sitzverteilung in Peine: 20 Sitze SPD, elf Sitze NLP/DP (Niedersächsische Landespartei, Deutsche Partei), neun Sitze CDU, zwei Sitze KPD.

DP und CDU vereinbarten von 1946 bis 1961 eine enge Zusammenarbeit, was insbesondere die Wahl des Landrates betraf. 1955 wurde dann der Bund der Heimatvertriebenen (BHE) gegründet, die Sitzverteilung war stetig äquivalent zur CDU. BHE und FDP unterstützen Landratskandidaten der CDU und der DP. Sie verhinderten damit, dass die SPD den Landrat stellen konnte, obwohl sie die stärkste Fraktion im Kreistag bildete.

Nach der Landtagswahl 1959 und der Bundestagswahl 1961 begann der Zerfall von DP und BHE. „Die meisten wechselten zur CDU rüber, weshalb wir auf einmal einen großen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen konnten“, so Horrmann. Der CDU gelang somit der Sprung aus dem Schatten der SPD. „Wir hatten zum 40. Jubiläum etwa 2200 Mitglieder im Peiner Kreis.“

Damit war die CDU der stärkste Kreisverband der Region Braunschweig. Heute sind die Zahlen rückläufig, die Peiner CDU ist bei etwa 1100 Mitgliedern angekommen, Nachwuchsarbeit wird jetzt groß geschrieben.

  • Am Dienstag, 31. Mai, feiert die CDU ab 18.30 Uhr im Peiner Forum ihr 70-jähriges Bestehen mit vielen geladenen Gästen. Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Christoph Plett, wird Professor Hans-Gert Pöttering eine Festrede halten.

mgb

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