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Peiner Bürgermeister fordern mehr Hilfe

Flüchtlinge Peiner Bürgermeister fordern mehr Hilfe

Kreis Peine. Die Bürgermeister und der Landrat im Peiner Land fordern im Zuge der Flüchtlingswelle eine bessere finanzielle Ausstattung für die Integrationsbemühungen. In einem gemeinsamen Schreiben fordern sie: Die Kommunen dürften nicht länger allein die Hauptlast tragen.

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Die Stimmung ist angespannt – das spürt man auch im Peiner Land: Ehren- und hauptamtliche Helfer sind bei der Flüchtlingsbetreuung in den letzten Wochen an und über ihre Leistungsgrenzen gegangen – sie erwarten dringend Hilfe. Zudem sorgen die jüngsten Ereignisse in Paris und Hannover für eine zusätzliche Verunsicherung bei vielen Menschen. Einige politische Brandstifter versuchen bundesweit sogar, mit einer unseligen Verquickung von Terroranschlägen und der außergewöhnlichen Flüchtlingssituation Stimmung zu machen. Diese Ausgangslage bestärkt die dem Menschen innenwohnende Angst vor dem Fremden nun noch zusätzlich – und schafft eine noch schwierigere Lage. „Wir wollen und müssen deshalb jetzt in den Kommunen die Betreuung und Begleitung noch weiter verstärken, soll diese Stimmungslage unsere Integrationsbemühungen nicht beschädigen". Das können wir aber nicht ohne eine entsprechend rasche und umfassende finanzielle Ausstattung durch Bund und Land leisten, betonen die Bürgermeister und der Landrat im Kreis Peine.

„Es ist höchste Zeit für eine schnelle und nachhaltige Unterstützung unserer Integrationsarbeit vor Ort – schließlich ist das eine nationale Aufgabe, die wir Kommunen hier für unser Land leisten.“ Bei ihrem Treffen mit dem Landrat haben die Bürgermeister deutlich eine ausreichende und unkomplizierte Finanzausstattung eingefordert. Denn ohne die couragierte Förderung der Schlüsselfaktoren Spracherwerb, engagierter Begleitung und Teilhabe wird die Integration nicht gelingen können – und das brauche ausreichend Finanzmittel.

Die kurzfristig notwendig gewordene Unterbringung von Flüchtlingen in der Gebläsehalle in Ilsede hat die Frage der Unterbringung- und Betreuungsmöglichkeiten im Landkreis spürbar in den Fokus gerückt. „Wir alle kennen diese Herausforderungen, wir gehen in unseren Kommunen seit geraumer Zeit ähnlich an unsere Grenzen“, so einvernehmlich die Hauptverwaltungsgbeamten. „Wir haben engagierte Helfer und viele gute Ideen, wie wir die Flüchtlinge bei uns vor Ort gut begleiten und betreuen können. Doch mit Blick auf die Finanzierung brauchen wir endlich Sicherheit für unsere Planungen und Haushalte – das bedeutet massive finanzielle Unterstützungszusagen aus Berlin und Hannover über das bisher Zugesagte hinaus.“ Man dürfe in dieser Situation im Bund nicht starr auf die schwarze Null fixiert sein, sondern müsse die Priorität wieder auf die Menschen und die Bedürfnisse dieser außergewöhnlichen Situation lenken.
Unterschrieben haben: Landrat Franz Einhaus, und die Bürgermeister Michael Kessler (Stadt Peine), Gerd Albrecht (Gemeinde Wendeburg), Hans-Hermann Baas (Gemeinde Lengede), Frank Bertram (Gemeinde Edemissen), Lutz Erwig (Gemeinde Hohenhameln), Otto-Heinz Fründt (Gemeinde Ilsede) und Ralf Werner (Gemeinde Vechelde).

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