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Peiner Amnesty-Gruppe: Einsatz für Menschenrechte

Fest der Kulturen Peiner Amnesty-Gruppe: Einsatz für Menschenrechte

„Wir können im Einzelnen etwas bewegen“ - dass ist die Motivation der Peiner Gruppe von Amnesty International (AI). Diese Motivation treibt etwa 15 bis 20 Mitglieder um Giselher Stoll, Wolfgang Rinne und Keith Stuart an, sich in ihrer Freizeit für Menschenrechte einzusetzen.

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Peine. Mit „Briefen gegen das Vergessen“ schreiben sie an inhaftierte Menschenrechtler sowie Justizbehörden und Botschaften, um Solidarität mit den Inhaftierten zu zeigen und Freilassungen zu fordern. Diese Aktionen lohnen sich. Vielfach gibt es Erfolge, bei denen Bürger- und Menschenrechtler aus Gefängnissen freigelassen oder Familien wieder zusammengeführt wurden. „Wenn man die Erfahrung macht, dass ein Mensch, für den man sich eingesetzt hat, aus dem Gefängnis frei kommt, ist das ein glücksbringender Moment“, sagt Wolfgang Rinne.

Denn: In vielen Ländern werden Menschenrechte missachtet, selbst in der westlich zugewandten Industrienation Japan wird, wie in den USA und zahlreichen anderen Staaten, noch die Todesstrafe angewandt.

In diesem Jahr ist „Rassismus“ bei AI ein großes Thema. Die Peiner Gruppe plant, sich am 3. Juni beim „Fest der Kulturen“ zu präsentieren, auch bei der vom „Peiner Bündnis für Toleranz“ ausgerichteten Mahnwache nach den Krawallen in der Südstadt Ende März war sie dabei. „Die Ereignisse waren erschreckend, und wir hoffen, dass aus Wut Tatendrang entsteht“, erklärt Rinne.

An jedem ersten Dienstag des Monats trifft sich die altersmäßig bunt gemischte Gruppe im Peiner Forum, um aktuelle Vorkommnisse zu besprechen oder Aktionen zu planen. Neben der Teilnahme am „Fest der Kulturen“, wird jährlich ein Gottesdienst veranstaltet und es werden Informationsstände in der Innenstadt betreut. Schulen können ebenfalls gern besucht werden, um auf die dramatische Thematik aufmerksam zu machen. Die Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen erfolgt ebenso.

Giselher Stoll weist auch auf den Briefmarathon hin, der jedes Jahr im Dezember startet. Hunderttausende Menschen weltweit schreiben innerhalb weniger Tage mehrere Millionen Briefe an die Regierungen, um an die Einhaltung der Menschenrechte zu appellieren.

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