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Peiner (33) ging mit Schreckschusspistole auf Diebeszug

Peine Peiner (33) ging mit Schreckschusspistole auf Diebeszug

Wegen Diebstahls mit einer Waffe hat das Schöffengericht im Amtsgericht Peine jetzt einen 33 Jahre alten Peiner zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Der Mann war im Mai durch die Innenstadt gezogen und hatte in diversen Geschäften Ware eingesteckt, ohne zu bezahlen. Mit dabei hatte er eine Schreckschusspistole, er stand stark unter Drogen-Einfluss.

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Amtsgericht Peine: Hier fand die Verhandlung statt.

Quelle: A

Peine. Vor Gericht konnte sich der Arbeitslose, der schon seit seinem 19. Lebensjahr Drogen konsumiert, an nichts mehr erinnern. Beispielsweise daran, dass er an jenem Tag aus einem Kleintransporter an einer Tankstelle ein Handy geklaut hatte, oder dass er gleich zweimal in demselben Laden Tabak ohne Bezahlung einsteckte. Auch Parfüm, Alkoholika, einen Weidenkorb, einen Einkaufskorb und Handyhüllen ließ er in den verschiedenen Shops auf seinem Weg durch die Fußgängerzone mitgehen. Dabei störte es ihn auch nicht, dass ein Polizist ihn zwischendurch ansprach und die Personalien feststellte. Bei der Durchsuchung fand sich unter anderem ein besagtes Handy und eine Schreckschusspistole. Knapp eine halbe Stunde später klaute er weiter. Dumm nur, dass ihn ein Zeuge dabei beobachtete, ihn verfolgte und seine Beobachtungen der Polizei mitteilte. So wurde er zum zweiten Mal geschnappt und wartete seitdem in Untersuchungshaft auf seine Verhandlung.

Wohl konnte er sich daran erinnern, dass er sich aus familiären Gründen aus einer freiwillig angetretenen Entziehungskur in einer Klinik bei Bremen entfernt und sich nach Peine begeben hatte. Unterwegs hatte sich der Heroinabhängige, der in einem Methadonprogramm substituiert wurde, wieder Drogen besorgt.

Laut Waffenexperten war die Schreckschusspistole wegen fehlender Teile gar nicht funktionsfähig, und er hatte auch niemanden damit bedroht; vor dem Gesetz gilt schon das bloße Mitführen einer Waffe als Diebstahl mit Waffe. Wegen des geringen Werts der Ware und der eher zufälligen Auswahl erkannte das Gericht auf einen minderschweren Fall. Aufgrund der langen Vorstrafenliste mit 16 Vergehen wollte das Schöffengericht aber dem Antrag des Verteidigers auf Aussetzung der Haftstrafe zur Bewährung nicht folgen.

hui

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