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Peiner (26) leistet Widerstand und verletzt 28-jährigen Polizisten

Peine Peiner (26) leistet Widerstand und verletzt 28-jährigen Polizisten

Peine. Schon wieder ist ein Polizeibeamter aus Peine im Dienst verletzt worden. Der 28-Jährige zog sich am Samstagabend Schürfwunden an Armen und Beinen sowie eine Zerrung in der Schulter zu, als er einen 26-jährigen Peiner überwältigen wollte. Der Mann war zuvor in suizidaler Absicht von der Nord-Süd-Brücke gesprungen.

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Verfolgungsjagd an den Gleisen an der Nord-Süd-Brücke: Ein 26-Jähriger aus Peine verletzte dabei einen 28-jährigen Polizeibeamten.

Quelle: pif

Was war passiert? „Die Polizei-Einsatzleitstelle in Salzgitter hat am Samstagabend gegen 22Uhr einen Hinweis bekommen, dass sich eine Person von der hiesigen Nord-Süd-Brücke stürzen will“, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai. Sofort machten sich Peiner Polizisten auf den Weg zur Brücke. „Der Mann hielt sich nur noch mit den Händen am Geländer fest. Er hing ansonsten frei in der Luft, wurde aber von einer weiteren Person festgehalten“, schilderte Rathai die Lage. Die zweite Person hatte auch die Polizei zur Hilfe gerufen.

Als sich einer der Polizisten beiden näherte, ließ der 26-Jährige das Geländer los. Er stürzte etwa vier Meter in die Tiefe. Auf etwa 2,50Metern Höhe prallte er zunächst auf einen Metallzaun und von dort auf den Boden. Der 28-jährige Polizist eilte sofort unter die Brücke, um nach dem Mann zu sehen.

Unten ankommen, sah der Polizist den vermutlich psychisch kranken Peiner Richtung Bahngleise davoneilen. Der Beamte nahm umgehend die Verfolgung auf, um den 26-Jährigen von einem weiteren Suizidversuch abzuhalten, aber auch, um ihn nach dem Sturz zum Arzt zu bringen.

Bereits nach kurzer Verfolgungsjagd hat der Beamte den Mann erwischt. Dieser leistete aber erheblichen Widerstand, so dass der Polizist verletzt wurde. Das Diensthemd wurde total zerrissen. Erst als weitere Polizisten eines zweiten Streifenwagen zur Verstärkung kamen, konnte der 26-Jährige bis zum Eintreffen des Notarztes festgehalten werden. Der Peiner wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Verfolgung wurde vorsichtshalber auch die Bahnstrecke gesperrt. Nachdem der Mann gestellt worden war, wurde die Strecke wieder frei gegeben. Es kam zu keinen nennenswerten Verzögerungen.

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