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Peiner (24) handelte mit gefälschten TÜV-Plaketten

Peine Peiner (24) handelte mit gefälschten TÜV-Plaketten

Peine. Noch einmal mit einer Bewährungsstrafe davon gekommen ist ein 24 Jahre alter Peiner, der bereits drei Mal vor Gericht stand und aktuell eine Haftstrafe absitzt.

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Dem Angeklagten aus Peine wird geworfen, illegal TÜV-Plaketten verkauft zu haben.

Quelle: rd

Erneut hatte er sich wegen Urkundenfälschung und gewerbsmäßigen Betrugs strafbar gemacht. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung, wobei es die Bewährungszeit auf vier Jahre festlegte. Zudem muss er eine Geldstrafe zahlen: 1200 Euro.

Der Angeklagte hatte Bekannten angeboten, Autos günstig durch die Prüfungen des technischen Überwachungsvereins (TÜV) zu bringen. Dass die Autos hinterher tatsächlich eine scheinbar gültige Plakette hatten und auch die notwendigen Papiere, aber kein Prüfer je Bremsen oder Karosserie in Augenschein genommen hatte, war seinen Kunden nicht bekannt. Sogar ein Taxiunternehmen habe seine Dienste in Anspruch genommen, bis eines Tages einem speziell geschulten Peiner Polizisten eine der Fälschungen auffiel und die Ermittler dem Täter auf die Spur kamen.

Der Angeklagte konnte glaubhaft versichern, dass er die Papiere nicht selbst fälschte, sondern von einem Mittelsmann in Hannover hatte bearbeiten lassen. Von diesem stammten auch die gefälschten Plaketten, wie sich anhand von Hausdurchsuchungen hatte feststellen lassen.

Dass der Angeklagte trotz seiner Vorgeschichte noch einmal mit einer Bewährungsstrafe davon kam, verdankt er seiner Kehrtwendung, die das Gericht entsprechend honorierte. Er hatte sich nicht nur geständig gezeigt, sondern sich während der Haft einen Praktikumsplatz als Lagerlogistiker besorgt, den er gerade drei Tage vor der Gerichtsverhandlung als Freigänger angetreten hatte. Zudem hatte ihm die Firma einen Ausbildungsplatz zum 1. September dieses Jahres zugesichert. Zu seinen Lasten gingen die entsprechenden Vorstrafen und die Gefährdung der Allgemeinheit durch Autos, die ungeprüft am Straßenverkehr teilnahmen.

hui

INFO

Wachsame Behörde

Aufmerksam verfolgten zwei Mitarbeiter der Kfz-Zulassungsstelle in Peine die Verhandlung um den 24-jährigen Peiner wegen Urkundenfälschung und Betrugs, denn sie werden häufig mit diesem Tatbestand konfrontiert. Sei es, um Geld zu sparen und notwendige Reparaturen nicht ausführen zu müssen oder um dank frischer TÜV-Plakette einen höheren Verkaufspreis für ein Kfz zu erzielen, werden den Mitarbeitern gefälschte Papiere vorgelegt. Rund 60 Fälle habe es 2013 gegeben. Dank spezieller Schulung können die Mitarbeiter die Fälschungen jedoch als solche auch identifizieren.

hui

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