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Peiner (23) wegen freizügiger Handy-Fotos verprügelt

Peine Peiner (23) wegen freizügiger Handy-Fotos verprügelt

Peine. Drei Mitglieder einer Familie kassierten jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung mehrmonatige Haftstrafen auf Bewährung. Sie hatten einen Peiner (23) zusammengeschlagen und ihn, als er am Boden lag, auch gegen den Kopf getreten. Der Prozess fand am Amtsgericht Peine statt.

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Auslöser gewesen für die Prügel waren freizügige, aber durchaus jugendfreie Fotos, die eine junge Frau ihrem damaligen Verehrer (22) via Handy hatte zukommen lassen. Ihr Vater hatte das herausbekommen. Dessen Bruder (31) nahm sich der Sache an und habe den 22-Jährigen aufgefordert, ihm das Handy zu übergeben, erklärte er vor Gericht.

Der Freund beschrieb es allerdings eher als „Wegnehmen“, weswegen er Anzeige erstattet habe. Als er danach das Polizeirevier verlassen wollte und draußen drei Männer stehen sah, machte er kehrt und kam gerade noch ins Revier hinein. Ein Freund von ihm (23) schaffte es nicht mehr rechtzeitig hinter die schützende Tür. Er erhielt die Schläge, die eigentlich dem anderen galten. Ein Lippen-Riss, eine Jochbein-Prellung und ein lockerer Zahn waren das Resultat dieses Angriffs.

Auch nach der Befragung von sieben Zeugen, darunter zwei Polizisten, blieben die Angeklagten bei ihrer Darstellung, wonach sie kaum etwas getan hätten und der Handybesitzer sowie dessen Freund die Schuld trügen. Das Gericht befand jedoch die drei Angeklagten für schuldig, es verurteilte den Vater (43) und dessen Bruder (31) zu je einem Jahr und drei Monate Gefängnis auf Bewährung, die beiden müssen zudem jeder 1000 Euro an die Labora zahlen.

Der jüngste Angeklagte war zum Zeitpunkt der Tat 16 und wie seine Verwandten bis dahin unbescholten. Er hatte dem Opfer mit Anlauf und entsprechender Wucht ins Gesicht getreten. Er bekam neun Monate Haft auf Bewährung und muss sich einem Kurs unterziehen. „Die Brutalität Ihres Tuns ist erschreckend“, so die Richterin.

hui

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