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Peiner (22) zu 1400 Euro Geldstrafe verurteilt

Peine Peiner (22) zu 1400 Euro Geldstrafe verurteilt

Peine. Weil er seine Ex-Freundin mit Füßen getreten und am Hals angegriffen hat, wurde ein 22 Jahre alter Peiner vom Amtsgericht Peine zu einer Geldstrafe von 1400 Euro verurteilt.

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Urteil: 1400 Euro Strafe für einen 22-jährigen Peiner.

Quelle: Archiv

Laut Staatsanwaltschaft war der Peiner im September letzten Jahres aus Verärgerung über die Trennung zum Wohnhaus des neuen Freundes seiner Ex gefahren. Dort traf er die beiden vor der Tür an, setzte im Laufschritt zum Sprung an und wollte den neuen Freund seiner Ex-Freundin treffen. Unglücklicherweise stellte sich diese zwischen die beiden Kontrahenten, sodass sie die Tritte abbekam. Daraufhin kam es zu einem gegenseitigen Geschubse, bei dem der Angeklagte die Ex-Freundin am Hals zu fassen bekam und würgte. Ihren Angaben zufolge hatte sie anschließend eine Zeitlang Schluckbeschwerden und trug - da sie Bluterin ist - schwere blaue Flecken davon. Der Angeklagte hingegen gab an, die junge Frau nicht gewürgt und auch nicht so getreten zu haben, wie angeklagt. Er habe sie lediglich abgewehrt, da sie „immer so lange Fingernägel hat“, gab er an. Außerdem hätte man ja inzwischen über den Vorfall und die gescheiterte Beziehung gesprochen und sei „sich nicht mehr böse“ - sagten beide vor Gericht aus.

Daraufhin wollte es der Staatsanwalt genauer wissen: „Hatten Sie damals das Motiv, Ihren Ex mehr zu belasten und heute eher zu entlasten?“, fragte er die Zeugin, da sie sich in Widersprüche verstrickte. So hatte sie in einer polizeilichen Vernehmung angegeben, in den Bauch getreten worden zu sein. Vor Gericht gab sie allerdings an, es sei der Oberschenkel gewesen. Auch das Würgen stellte sie vor Gericht anders dar. Schlussendlich schenkte das Gericht dem zweiten Zeugen - dem neuen Freund - Glauben. Er hatte die Verletzungen gesehen und bestätigte, dass es einen körperlichen Angriff gab. „Das hat alles eine andere Qualität als in der Anklage“, erklärte der Richter. Der Staatsanwalt fügte hinzu: „Wäre es ein Tritt in den Bauch gewesen, hätte ich eine Freiheitsstrafe gefordert.“ Stattdessen forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 40 Euro. Der Richter hielt 40 Tagessätzen zu je 35 Euro (insgesamt 1400 Euro) für angemessen.

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