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Peine will ein interkulturelles Netzwerk knüpfen

Peine Peine will ein interkulturelles Netzwerk knüpfen

Bildung ist Voraussetzung für Teilhabe. Eine zentrale Rolle spielen hierbei die Eltern. Diese sind aber oftmals ratlos oder sogar überfordert. Helfen soll der Aufbau eines für Peine bislang einmaligen interkulturellen Familiennetzwerkes.

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Wollen ein Familiennetzwerk: Die Beauftragte für Gleichstellung, Familie und Integration, Banafsheh Nourkhiz, und Bürgermeister Michael Kessler.

Quelle: jti

Initiatorin des Netzwerkes ist die neue Beauftragte für Gleichstellung, Familie und Integration der Stadt, Banafsheh Nourkhiz. „Meine Hauptaufgabe sehe ich in der Verwirklichung der Chancengleichheit“, sagte Nourkhiz gestern im Pressegespräch. Voraussetzung hierfür sei Bildung. „Wir können die Jugendlichen erreichen, wenn wir die Eltern erreichen.“ Dies soll zunächst über Multiplikatoren aus dem jeweiligen Umfeld geschehen.

Nourkhiz betonte, dass das interkulturelle Familiennetzwerk allen offenstehe, ob mit oder ohne Migrationshintergrund und egal welcher Konfession. Es soll Eltern die Möglichkeit geben, Erfahrungen auszutauschen, Kompetenzen zu entwickeln und zu stärken und ihre Interessen nach außen zu vertreten. Auch Kooperationen der Netzwerkpartner seien gewünscht. So würden Bildungseinrichtungen erweiterte Handlungsmöglichkeiten bekommen sowie Politik und Institutionen bessere Entscheidungsgrundlagen erhalten. Über Familienkonferenzen in den Stadtteilen sind ein generationsübergreifender Austausch und Impulse für eine familiengerechte Entwicklung möglich.

Die Federführung liegt bei Nourkhiz. Akteure des Netzwerkes sind engagierte Eltern, Organisationen, Vereine und Verbände. Strategische Partner sind Institutionen der Bildungs-, Jugend- und Familienarbeit wie Schulen, Kitas, aber auch Politik und Wirtschaft.

Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) steht hinter dem Konzept. „Es ist die richtige Konsequenz aus den Erkenntnissen, die wir gemacht haben. Ohne die Familien kommen wir nicht weiter.“ Die Bedeutung von Bildung sei in vielen Köpfen nicht verankert. Kessler sieht einen langen Prozess und steinigen Weg. „Aber diesen Weg müssen wir gehen.

jti

Auftakt für Netzwerk

Die Auftaktveranstaltung zur Gründung des „Interkulturellen Familiennetzwerkes Peine“ findet am Mittwoch, 13. März, ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Peiner Rathauses statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierten sind eingeladen. Weitere Informationen und Anmeldungen sind ab sofort unter Telefon 05171/49348 oder per E-Mail unter britta.huebner@stadt-peine.de möglich.

 jti

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