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Peine und der Euro: Die Bilanz fällt gemischt aus

Peine Peine und der Euro: Die Bilanz fällt gemischt aus

Zehn Jahre ist es her, da wurde in den meisten europäischen Ländern eine neue Währung eingeführt: der Euro. Eine Dekade später fällt die Bilanz gemischt aus – und das auch bei bekannten Peinern.

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„Spielgeld“:  Stefan Honrath (rechts) von der Kreissparkasse übergab Ende 2001 kurz vor der Euro-Einführung Muster-Boxen an das Kreismedienzentrum in Ilsede.

Quelle: A/cb

Peine. „Die ersten Jahre waren unbestritten ein Erfolg“, betont der Erste Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey. Doch das habe auch den Blick für die ebenfalls vorhandenen Risiken verstellt. „Das Fehlen dieser kritischen Begleitung führte leider kürzlich zu einem schmerzhaften Erwachen. Der Euro ist meines Erachtens deswegen aber nicht gescheitert, aber man muss nun wirksam nachjustieren.“ Tarrey habe in der Währungsunion dennoch immer überwiegend große Chancen und positive Effekte gesehen. Noch einige Jahre nach der Umstellung rechnete der Erste Stadtrat jedoch in D-Mark um: „Heute ist das aber nicht mehr so.“

Das gilt auch für die Peiner Radio-Moderatorin Miriam Wilbert. Nach zehn Jahren zieht sie ein gemischtes Fazit: „Es ist natürlich eine tolle Sache, dass es fast in ganz Europa ein einheitliches Zahlungsmittel gibt“, betont Wilbert. Die Einführung des Euro habe aber auch negative Effekte mit sich gebracht: „Mit der Umstellung ist besonders am Anfang zum Beispiel vieles deutlich teurer geworden.“

Durchweg positiv beurteilt hingegen Christian Hoffmann, Geschäftsführer des Kulturrings, die Euro-Einführung. „Als Kind der Nachkriegszeit kenne ich noch das Wirrwarr an den europäischen Grenzen und mit verschiedenen Währungen. Ich bin froh, dass der Euro eingeführt wurde und die Probleme begrenzt hat.“ Nicht nur die symbolische Bedeutung der gemeinsamen Währung dürfe nicht unterschätzt werden, sondern auch die realwirtschaftliche Stellung: „Es darf kein Scheitern des Euro geben! Die Alternative wäre grausam, vor allem für eine Exportnation wie Deutschland.“

js

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WartenWartenMit Blindheit per Definition geschlagen, dennoch nicht unsichtbar, präsentiere ich mich als unbeachtetes und ungeliebtes Stiefkind zeitgenössischer Literatur.

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