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Peine sucht neuen Superintendenten

Peine Peine sucht neuen Superintendenten

Peine. Wer wird Peines neuer Superintendent? Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen und die Kirchenkreistag hat nun alle Hände voll zu tun, den passenden Nachfolger für die ehemalige Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer zu finden.

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Christa Gerts-Isermeyer.

Quelle: im

„Es gab viele Interessenten“, sagt Gudrun Steffen, Vorsitzende des Kirchenkreistags. Im Vorfeld hatten viele potenzielle Bewerber Kontakt mit dem Wahlausschuss, den Steffen leitet, aufgenommen, um sich ein erstes Mal vorzustellen. Anschließend war es an den Interessierten, beim Landeskirchenamt eine Bewerbung einzureichen. „Dort werden die Unterlagen nun gesichtet“, so Steffen.

Die Peinerin ist zuversichtlich, dass unter den Bewerbern der passende Nachfolger für Christa Gerts-Isermeyer dabei sein wird. „Unser Kirchenkreis ist sehr gut aufgestellt“, sagt Steffen. „Außerdem ist Peine eine attraktive Stadt zwischen Braunschweig und Hannover.“

Aus diesen Städten kann der neue Superintendent gern kommen, nicht aber aus dem Kirchenkreis Peine selbst. „Er ist der Vorgesetzte der Pastoren. Es ist einfach, wenn aus einem Kollegen ein Vorgesetzter wird“, erklärt Steffen.

Bis es jedoch soweit ist, gilt es in Bewerbungsgesprächen die richtigen Anwärter auf das höchste Kirchenamt herauszufiltern. „Wir haben ein Stellenprofil erstellt“, so Steffen. So sollte der Superintendent eine starke Persönlichkeit mit großen kommunikativen Fähigkeiten haben. „Außerdem sind Autorität und Souveränität wichtig“, sagt Steffen, „ebenso wie argumentative Überzeugungskraft und ein partizipativer Leitungsstil.“ Weitere Kriterien, die für den Wahlausschuss wichtig seien, sind ein unkompliziertes Dienstverhältnis, partnerschaftliche Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschöpfung.

Diese habe auch die ehemalige Superintendentin Gerts-Isermeyer, die Ende April bereits verabschiedet wurde, immer ihren Mitmenschen entgegen gebracht. Dass ihr Nachfolger ebenso gewissenhaft arbeiten wird, ist sich Steffen sicher. „Wir versuchen natürlich immer, ein ganz tolle Person zu finden“, sagt die Wahlausschuss-Vorsitzende. „Aber jeder Superintendent hat seine eigene Persönlichkeit und seinen eigenen Stil. Wir schauen nicht zurück, sondern nur nach vorn.“

Wie gut der neue Superintendent schließlich ist, davon können sich die Peiner später selbst überzeugen. „Die Ausgewählten werden eine Aufstellungspredigt halten und sich vorstellen“, erklärt Steffen. Wann das jedoch so sein wird, steht noch nicht fest. „Wir machen uns keinen Zeitdruck“, sagt Steffen. „Ich gehe davon aus, dass sich die Prozedur noch bis zum nächsten Frühjahr hinziehen wird“, sagt auch Pastor Burkhard Kindler, der auch dem Wahlausschuss angehört. Mit Pastor Volker Klindworth und Pastor Werner Bähr habe man solange sehr gute Vertreter.

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Die Wahl des neuen Superintendenten – wie geht es weiter?

Der Wahlausschuss für die Superintendentur besteht aus fünf Mitgliedern des Kirchenkreisvorstandes, den Kirchenkreistagsmitgliedern Burkhard Kindler und Christof Pannes sowie der Kirchenkreistagsvorsitzenden Gudrun Steffen. Ebenso dabei sind zwei Mitglieder des Vorstandes der St.-Jakobi-Kirche, da die Stelle zu zehn Prozent auch die Arbeit als Pastor in der dortigen Gemeinde beinhaltet.

Nachdem sich Interessierte beim Wahlausschuss über die Stelle informiert haben, müssen sie beim Landeskirchenamt eine Bewerbung einreichen.

Dieses schickt dem Wahlausschuss nach der Sichtung dann eine Liste der Bewerber.

Der Wahlausschuss kann nun entscheiden, welche Bewerber Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen, ebenso kann das Landeskirchenamt Bewerbungsgespräche durchführen. l Nach den Gesprächen teilt der Ausschuss dem Landeskirchenamt ihre zwei Favoriten für die Wahl mit.

Diese ausgewählten Bewerber werden, sofern das Landeskirchenamt zustimmt, anschließend jeweils eine Probe-Predigt halten, bei der sich die Anwärter der Gemeinde und dem Kirchenkreistag präsentieren.

Der Kirchenkreistag wählt anschließend in einer nicht-öffentlichen Sitzung den neuen Superintendenten, der erneut vom Landeskirchenamt bestätigt werden muss.

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