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Peine muss bald für 460 Flüchtlinge sorgen

Peine Peine muss bald für 460 Flüchtlinge sorgen

Der Peiner Bürgermeister Michael Kessler (SPD) schlägt Alarm. Er fühlt sich bei der zunehmenden Flüchtlings-Problematik von Bund und Land allein gelassen.

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Peine muss sich auf Flüchtlinge einstellen.

Quelle: dpa

Peine. Er sagt auf PAZ-Anfrage: „Bis spätestens zum 30. September müssen wir als Stadt Peine laut einem aktuellen Erlass wenigstens weitere 233 Flüchtlinge aufnehmen.“ Hinzu kämen sogenannte „Folge-Antragsteller“, die einen erneuten Antrag stellen. Deren Zahl sei nicht vorhersehbar, dürfte aber erfahrungsgemäß bei ungefähr 25 bis 30 weiteren Personen liegen. Es seien also im Zeitraum bis Ende September rund 260 Flüchtlinge unterzubringen. Derzeit sind bereits 197 Flüchtlinge (Serbien/Montenegro 82 Personen, Syrien 26 Personen, Albanien 14 Personen und Libanon: 13 Personen) untergebracht.

„Dies stellt die Stadt vor große Herausforderungen, denn damit muss sie insgesamt für rund 460 Flüchtlinge sorgen. Hinzu kommen rund 30 Obdachlose, so dass insgesamt Platz für bis zu 500 Personen vorhanden sein müsste. Die Zahl von Personen, die in ihre Heimat zurückkehrt oder einen anderen Aufenthaltsort wählt, ist nicht vorhersehbar“, betont Kessler.

Die Stadt sei der Ansicht, „dass durch die Maßnahmen, die bereits Ende letzten Jahres in Angriff genommen wurden, nicht nur die in jüngster Zeit zugewiesenen Asylbewerber ordentlich untergebracht werden können, sondern dass eine gewisse Reserve geschaffen wurde“. Dies sei jetzt aber nicht mehr der Fall, denn für eine so große Gruppe müsse noch weiterer Raum geschaffen werden.

Wie bereits berichtet, werde die Stadt das ehemalige Heim des Peiner Tennisclubs (PTC) an der Sundernstraße ausbauen und etliche Wohnungen der Peiner Heimstätte anmieten. Kessler ist sich der Problematik bewusst und angesichts der Tatsache, dass im Laufe des Jahres 2015 eine so große Anzahl von Flüchtlingen in der Stadt sein wird, plant er in seiner Neujahrsrede am Montagabend umfassend zu dem Thema Stellung zu nehmen. Er wird dabei auch auf ein denkbares ehrenamtliches Engagement oder sonstige Hilfestellungen seitens der Bevölkerung zu sprechen kommen.

tk

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