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Peine hat im Bezirk am wenigsten Arbeitslose

Agentur für Arbeit berichtet Peine hat im Bezirk am wenigsten Arbeitslose

Positiv ist die Bilanz der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt 2016 im Agenturbezirk Hildesheim: Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Peine (5,6 Prozent) ist niedriger als in den Bezirken Hildesheim (6,8 Prozent) und Alfeld (5,9 Prozent).

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Bettina Struk-Evertz (l.) und Claudia Geier haben den Jahresbericht vorbereitet.

Quelle: Foto: Michaela Gebauer

Kreis Peine. Insgesamt zieht der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim, Horst Karrasch, ein positives Fazit: „Betrachtet man das Gesamtergebnis, kann man von einem guten Jahr für unsere Agentur sprechen. Wir haben unsere Ziele erreicht. Die Summe der Arbeitslosen ist im vergangenen Jahr im Durchschnitt nochmals gesunken und erreichte ein Zehnjahrestief.“

Aufgedröselt sind in Peine die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 3,6 Prozent gestiegen. Waren 2015 im Durchschnitt 3770 Arbeitslose gemeldet, musste der Peiner Bezirk der Agentur für Arbeit im vergangenen Jahr 3904 Arbeitssuchende zählen. Diese Entwicklung bezeichnet der Agenturchef als Wermutstropfen. Einer der Gründe dafür sei unter anderem der Stellenabbau bei Volkswagen. Der Abgas-Skandal habe auch in Peine ansässige Zulieferer getroffen. Des Weiteren habe der lokale Arbeitsmarkt einige Betriebsschließungen nicht vollständig kompensieren können, wie die Pressesprecherin Bettina Struk-Evertz sagt. Deshalb ist unter anderem der Stellenzugang eingebrochen, der sich nach dem Flüchtlingsstrom im Jahr 2015 und der Schaffung neuer Arbeitsplätze - beispielsweise für Sozialpädagogen, Sicherheitsdienst- und Küchenmitarbeiter - wieder an den Wert im Jahr 2014 angeglichen hat. Zum Vergleich: 2016 gab es durchschnittlich 2346 Stellen, 2015 waren es sogar 2874.

Der Agenturchef zeigt sich dennoch in Bezug auf die künftige Entwicklung in Peine sehr zuversichtlich und wird in dieser Einschätzung durch den guten Arbeitsmarkt bestätigt.

Positiv sticht in Peine die Entwicklung der Langzeitarbeitslosen hervor. 2015 lag der prozentuale Anteil bei 29,2. In diesem Jahr sind es nur noch 27,7 Prozent der Gesamtsumme an Arbeitslosen. „Dabei hat man uns immer vorgeworfen, wir würden uns nur um Flüchtlinge kümmern“, sagt Claudia Geier, Teamleiterin der Arbeitsvermittlung. Allerdings habe es mehrere Maßnahmen gegeben, die Langzeitarbeitslose mit großem Erfolg zurück in den Beruf zurückgebracht haben. Für diese habe der Agenturbezirk im vergangenen Jahr insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung gehabt. Weitere Gelder wurden aber auch unter anderem für die Integrationskurse der Flüchtlinge investiert. Diese seien wichtig, schließlich ist die Zahl an gemeldeten Ausländern im vergangenen Jahr um 229 auf insgesamt 781 Personen gestiegen. Weiterhin konnten einige Flüchtlinge ihre Ausbildung oder auch ihr Studium in Deutschland nicht anerkennen lassen, weshalb die Agentur mehr Arbeitslose ohne Ausbildung (1958 Personen) verzeichnen musste als noch im Jahr 2015 (1845 Personen).

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