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Peine als Sprungbrett für Chinesen

Partnerschaft Peine als Sprungbrett für Chinesen

Sichtlich beeindruckt von den Erlebnissen im Reich der Mitte stellte Landrat Franz Einhaus (SPD) gestern die Ergebnisse der Chinareise vor, bei der er einen Partnerschaftsvertrag mit der chinesischen Stadt Nanchang unterzeichnete. Die Chinesen haben offenbar großes Interesse an der Verbindung und wollen bereits im kommenden Jahr ein Büro im Peiner Land einrichten, von wo aus sie Kontakte zu unterschiedlichsten Experten knüpfen wollen.

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Spektakuläres Schauspiel an einer Schule in Nanchang: Beim Aufmarsch der Schüler zu einem Sportfest ist auch die Peiner Delegation zu Gast.

Quelle: privat

„Das Büro soll in Groß Ilsede bei der Wirtschafts- und Tourismusförderungsgesellschaft untergebracht werden“, sagte Einhaus. Eine entsprechende Absichtserklärung habe das Personalamt von Nanchang mit der Wirtschaftsförderung unterschrieben. „Die Chinesen wollen die Infrastruktur für die fünf-Millionen-Metropole ausbauen“, erklärte Einhaus. Dabei gebe es angesichts des rasanten Wirtschaftswachstum von etwa 20Prozent pro Jahr auch viele Umweltprobleme. „Die Chinesen suchen beispielsweise Experten, die ihnen bei der Lösung helfen, denn zwölf Prozent des Wachstums müssen wegen der Umweltschäden bereits wieder von ihrem Ergebnis abziehen.“

Das Büro biete auch für den Landkreis große Chancen, betonte Einhaus. Es könne Unternehmen als Sprungbrett auf den chinesischen Markt dienen – allerdings müssten die Firmen diese Chance auch ergreifen. Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) sagte: „Laut Außenhandelskammer ist solch ein Büro eine bisher einmalige Sache.“ Das bestätigte auch Bernhard Michels, Kraftwerksleiter aus Mehrum und Vorsitzender des Industrievereins im Gespräch.

Alle Beteiligten dämpften allerdings die Erwartung, dass sich die Partnerschaft trotz aller Euphorie gleich in barer Münze für die Peiner auszahlt. „Die Verbindungen müssen wachsen“, sagte Michels. Doch ohne solche oder ähnliche Partnerschaften seien die Chinesen nur schwer dazu zu bewegen, auch Geschäfte abzuschließen.

Chinesen kommen über Pfingsten

Im März soll der Schüleraustausch zwischen den Kommunen starten. Einhaus hofft, dass sich die Schulen für die Partnerschaft zu einem Verbund zusammenschließen. Er werden dazu Gespräche mit den Schulleitern geführt. Noch vor dem Schüleraustausch hoffen die Chinesen auf einen Austausch von Lehrern. Der Gegenbesuch der chinesischen Schüler ist für Pfingsten geplant. Die Chinesen sollen in Gastfamilien untergebracht werden, damit sie möglichst viel von der deutschen Kultur lernen können.

pif

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