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Peine Marketing zieht in den „Weißen Schwan“

Peine Peine Marketing zieht in den „Weißen Schwan“

Peine. Die Pläne für den Umzug von Peine Marketing in den „Weißen Schwan“ (PAZ berichtete) werden von den Fraktionen im Rat der Stadt Peine recht unterschiedlich beurteilt.

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Noch leer: Das alte Gasthaus "Zum Weißen Schwan" mitten in Peine.

Quelle: mic

Dass im ältesten Gebäude Peines Gastronomie noch eine Zukunft haben könnte, glaubt nur eine der kleineren Fraktionen (PB). Die hohen Kosten werden teilweise kritisch gesehen, doch die neue Innenstadtlage scheint allgemein Gefallen zu finden.

„Ich finde die Umzugs-Idee vernünftig“, sagt Dietmar Meyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. Peine Marketing passe mit seinen Produkten, die zum Verkauf angeboten werden, einfach besser in die Innenstadt. Gleichzeitig hofft Meyer, den Peine-Gutschein dadurch wieder attraktiver machen zu können, indem das Stadtmarketing und die Kaufleute näher zusammenrücken. Die Frage nach den Kosten - für den Umzug fallen nach ersten Berechnungen etwa 233 000 Euro an - sei berechtigt, dennoch hofft er auf eine Mehrheit und, dass damit die „Hängepartie“ mit dem langen Leerstand ein Ende hat.

Befürworter des Umzugs sind auch die Grünen. Laut der Fraktionsvorsitzenden Elke Kentner müsse jedoch geklärt werden, ob das Projekt rechtlich haltbar ist. Die Frage sei, ob es zulässig ist, dass die Stadt das Gebäude zu den angedachten Konditionen (1850 Euro Kaltmiete) an ihre 100-prozentige Tochter Peine Marketing vermiete, die wiederum Dienstleistungen am freien Markt anbiete und damit in Konkurrenz zu freien Wirtschaftsunternehmen stehe. Eine mögliche „Wettbewerbsverzerrung“ sei hier das Stichwort.

„Ich finde es gut, dass eine langjährige Brache wiederbelebt wird“, sagt Hartwig Klußmann, Vorsitzender der Fraktion GuB/ /FDP/Piraten. Der „Weiße Schwan“ habe zuletzt hohe Leerstandskosten (16 600 Euro im Jahr) verursacht. Die jetzt anfallenden Kosten für Umbau und Umzug schmerzten zwar, seien für eine dauerhafte Lösung - der Mietvertrag läuft vorerst über zehn Jahre - vertretbar.

„Ich befürworte, dass das Gebäude wieder einer Nutzung zugeführt wird“, sagt Jürgen Eggers (Linke). Die Stadt habe ja lange nach einem neuen Wirt gesucht - und eben keinen gefunden. Eggers: „Die Frage ist, was die Alternative wäre?“

Christoph Plett (CDU) erklärte, dass seine Fraktion in ihrer Sitzung am heutigen Abend mit dem Geschäftsführer von Peine Marketing, Thomas Severin, über das Thema sprechen und anschließend zu einer Entscheidung kommen wird.

Karl-Heinrich Belte (PB) lehnt die Umzugspläne ab. Da Peine gastronomisch unterversorgt sei, müsse in den „Weißen Schwan“ wieder eine Gaststätte. Dass daraus bisher nichts wurde, liege an der „Unfähigkeit bei der Vermarktung.“ Für ein Gebäude in dieser „Filet-Lage“ müsse sich doch ein Wirt finden, auch wenn es sicherlich schwer sei. Seiner Meinung nach sind bei der Sanierung und dem Umbau des „Weißen Schwans“ durch die Stadt große Fehler gemacht worden, die bis heute Probleme bereiten.

mic

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Peine. Die SPD bleibt bei ihrer Haltung: Peine Marketing soll in die ehemalige Gaststätte „Weißer Schwan“ umziehen. Klaus Saemann, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandse, unterstrich, dass bislang „alle Argumente für die Pläne sprechen“.

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