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Peine: 2765 Kinder und Jugendliche leben in Armut

Peine Peine: 2765 Kinder und Jugendliche leben in Armut

Kreis Peine. 2765 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren im Peiner Land leben am Existenzminimum. Damit einher gehen oft weitere Probleme, die am Ende gesundheitliche Folgen haben können. Der Landkreis will deshalb die Präventionsketten enger knüpfen.

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Im Peiner Land leben 2765 Kinder und Jugendliche in Bedarfsgemeinschaften, deren Einkommen am Existenzminimum liegt.

Quelle: Archiv

Die Infos gab Joachim Krenz vom Peiner Jugendamt im Jugendhilfe-Ausschuss.

„Wir sind im Landkreis bei der frühkindlichen Bildung mittlerweile gut aufgestellt, und es gibt zahlreiche Angebote“, sagte Krenz. Da das letzte Kindergartenjahr kostenlos für die Eltern ist, besuchen tatsächlich auch die meisten Kinder vor der Schule eine Kindertagesstätte, sodass Eltern und Kinder häufig auch erreicht würden.

Schwieriger zu erreichen sind Eltern von Schulkindern, sagte Krenz. An dieser Stelle gelte es, die Präventionsketten enger zu knüpfen. Denn es reiche nicht, Eltern zum Beispiel mit Flyern über Angebote zu informieren. „Das wird häufig gerade von jenen nicht beachtet, die wir erreichen wollen“, sagte Krenz. Wenn diese Eltern jedoch direkt angesprochen würden, seien sie oft auch bereit, Ratschläge und Hilfe anzunehmen. Aus dem Ausschuss kam der Vorschlag, deshalb vielleicht enger mit Sportvereinen zusammenzuarbeiten, denn viele der Grundschulkinder seien in den Sportvereinen aktiv.

Krenz verwies auf die Schuleingangsuntersuchungen, bei denen alle Kinder eines Jahrgangs den Ärzten des Gesundheitsamtes vorgestellt werden müssen. „Wenn wir es schaffen, Eltern, die Rat und Unterstützung brauchen, gleich einen Ansprechpartner zu vermitteln, haben wir schon viel gewonnen“, sagte er.

Die Gleichstellungsbeauftragte Silke Tödter forderte, dass Schule auch die Eltern aufsuchen müsste, was das Lehrerkollegium allein aber nicht leisten könne. Deshalb bräuchte es Unterstützung. Sie regte an, dass die Jugendpflegen - auch aus den Gemeinden - wieder stärker Präsenz in Schulen zeigen sollten.

pif

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