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Pastorenehepaar Klindworth verabschiedet

Peine-Woltorf Pastorenehepaar Klindworth verabschiedet

Woltorf. Schon mehr als eine halbe Stunde vor Beginn des Abschiedsgottesdienstes für Anke und Volker Klindworth war die Liebfrauenkirche voll. Sogar auf der Empore und an der Kanzel drängten sich die fast 500 Gäste, die sich von den beliebten Seelsorgern verabschieden wollten.

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Das Pastorenehepaar Anke und Volker Klindworth verabschiedete sich mit einer humorvollen Ansprache.

„Ihr seid unser kostbarster Schatz und Teil unseres Lebens, aber wir zeigen Größe und teilen, geben euch sogar her“, eröffnete Kirchenvorstandsvorsitzender Dr. Alfred Schirmacher den Reigen der lobenden Worte. Gleichzeitig verkündete der die „Hochzeit“ der Kirchengemeinden Woltorf und Schmedenstedt zur Emmaus-Gemeinde.

Musikalisch umrahmten den Gottesdienst der Posaunenchor Schmedenstedt, die Gitarrengruppe Woltorf-Schmedenstedt und der Kirchenchor sowie einige Sänger verschiedener Chöre, die verteilt im Kirchenschiff gemeinsam mit den Gästen das Lied „Ein schöner Land“ anstimmten.

Anke und Volker Klindworth betraten den Altarraum mit dem Lied „My Way“ von Frank Sinatra, stoppten aber kurz vor dem Refrain. „My Way? Eben nicht. Es ist gar nicht so einfach, immer den eigenen Weg zu gehen“, sagte der Pastor. „My Way? Ja, aber was gehört noch dazu, damit wir nicht zu selbstverliebten Gockeln werden? Alles, was wir sagen und schreiben, soll dazu dienen, euch zu bestätigen, dass wir das ewige Leben haben“, führte Anke Klindworth den Gedanken fort.

Superintendent Dr. Volker Menke nahm in seiner Ansprache Bezug auf die Fußballleidenschaft zum HSV der gesamten Familie Klindworth. „HSV - das kann auch heißen Hominum Salvator Vobiscum - der Menschen Retter ist mit euch. Ein Abschied nach langer und guter Zeit tut weh, aber wir werden mit Mut und nicht zaghaft auf Gott vertrauen“, bekräftigte der Superintendent, bevor er die beiden Pastoren aus ihren Ämtern verabschiedete.

Es schloss sich ein Reigen an Grußworten und Ständchen an. Der Kindergarten „Mein Apfelbäumchen“ sang das Lied „Immer ich“. Die Schulkinder stimmten ein Abschiedslied an. Kirchenvorstand, Frauenkreis und Vertreter der katholischen Kirche dankten. Auch die Ortsbürgermeister von Schmedenstedt und Woltorf überbrachten Grüße und Geschenke mit musikalischer Untermalung.

Minutenlange stehende Ovationen für die beliebten Pastoren beendeten nach mehr als drei Stunden den Gottesdienst. Im Anschluss gab es bei einem Imbiss noch Gelegenheit, sich persönlich von Anke und Volker Klindworth zu verabschieden.

rd

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