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Party endete mit Faustschlägen

Prozess vor dem Peiner Amtsgericht Party endete mit Faustschlägen

Eigentlich herrschte ausgelassene und fröhliche Partystimmung, als auf einmal offenbar Testosteron dafür sorgte, dass sechs junge Erwachsene in zwei Teams zum Kräftemessen vor die Tür gegangen sind. Jetzt sollte dann vor dem Peiner Amtsgericht Klarheit in das Geschehen gebracht werden, letztlich wurde das Verfahren aber eingestellt.

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Amtsgericht Peine: Nach dem Prozess muss einer der Angeklagten jetzt 400 Euro Strafe bezahlen.

Quelle: Michaela Gebauer

Peine. Die Tat ereignete sich Ende Februar gegen 2.22 Uhr an der Gebläsehalle in Groß Ilsede. Die zwischen 20- bis 24-jährigen Männer, sollen beim Tanzen gewesen und sich dabei in die Quere gekommen sein. Einer der Angeklagten erzählte etwas davon, dass Frauen bedrängt worden seien und er in helfender Absicht dazugekommen war, einer der Zeugen fühlte sich beim Tanzen einfach nur bedrängt, weil er angerempelt worden sei und alle anderen hatten keinen blassen Schimmer, was seinerzeit passiert war, seien aber ihren Freunden mit erhobener Brust hinterhergegangen. Fakt ist, dass die sechs alkoholisierten Männer vor der Gebläsehalle in einen heftigen Streit geraten sind.

Die Auseinandersetzung eskalierte innerhalb weniger Minuten und auf einmal flogen die Fäuste. Das Ergebnis waren eine dicke Lippe und ein blaues Auge. Die hinzugerufene Polizei hatte davon Fotos gemacht, um die Verletzungen zu dokumentieren. Ein Atem-Alkoholtest ergab Werte zwischen 0,45 und 0,94 Promille. Lediglich einer der Angeklagten hatte nichts Alkoholisches getrunken, weshalb er sich aus der Prügelei rausgehalten und das Geschehen teilweise auch anders wahrgenommen habe. Bei der Vernehmung schüttelte er deshalb immer wieder mit dem Kopf, als einer der Zeugen davon sprach, bei der Prügelei leicht verletzt worden zu sein, dies aber keiner bezeugen konnte. „Ich habe ihm gesagt, dass wir uns auch prügeln könnten. Aber das würde damit mir, meiner Familie und meiner Arbeit schaden“, ärgerte sich der 22-Jährige, der den angeblich Verletzten schützend bei sich gehalten habe.

Im Anschluss wurde das Verfahren gegen das angeklagte Trio eingestellt. Lediglich ein Beteiligter muss eine Strafe von 400 Euro in vier Raten zahlen, da er mit dem Ellenbogen ausgeholt hat „und ziemlich schnell das Jochbein des Opfers zerstören konnte“, wie es auf Seiten der Staatsanwaltschaft hieß.

mgb

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