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„Parkplätze im Parkhaus sind zu eng"

Peine „Parkplätze im Parkhaus sind zu eng"

Peine. „Es ist einfach zu eng“: Das Parkhaus an der Werderstraße wird von einigen Bürgern gemieden, wie aus einer Facebook-Diskussion hervorgeht. Der Adenstedter Jörg Gieselmann hat die Diskussion entfacht und beschwert sich über die Schwierigkeiten beim Rangieren sowie Ein- und Aussteigen im Parkhaus.

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Beschwert sich über die zu engen Parkplätze: Der Adenstedter Jörg Gieselmann.

Quelle: mgb

Peine. Wer kennt das nicht? Man fährt ins Parkhaus und muss vor dem Einparken seine Beifahrer aussteigen lassen, weil man sonst Gefahr läuft, dass diese mit der Tür gegen das Nachbarauto stoßen oder sie gar nicht erst öffnen können. „Einmal hatte ich das Problem, dass ich kaum noch in mein Auto steigen konnte, da ich die Tür nicht weit genug aufbekommen habe“, sagt Gieselmann empört. „So gelenkig bin ich nicht, dass ich über die Beifahrerseite hineinkriechen kann.“

Von Barrierefreiheit könne in dem Parkhaus ebenfalls nicht die Rede sein. Viele Bürger hätten sich darüber beschwert, dass sie mit ihren Kinderwagen die Rampen hinabfahren müssen, da sie sonst nicht in die Stadt kämen. „Und das ist ziemlich gefährlich. Vor allen Dingen ist hier alles ziemlich eng gebaut, auch die Ab- und Auffahrten“, moniert Gieselmann. Und genau in dem Moment, als er seinen Satz zu Ende gesprochen hatte, eckte prompt ein Autofahrer beim Verlassen des Parkhauses an eine Wand an der Rampe an. Dort sind mittlerweile etliche Lackspuren zu sehen.

Die Stadtwerke sind hingegen überrascht. Denn Beschwerden seien bei dem Betreiber des Parkhauses noch nicht eingegangen, wie Sprecherin Manuela Bracke erklärte. Sie sagte: „Nach ADAC-Erhebungen sind die Autos in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um 15 Zentimeter breiter geworden. Darauf sind die Parkbuchten und Verkehrswege in vielen älteren Parkgaragen nicht ausgelegt. Das Parkhaus Werderstraße bietet hier noch vergleichsweise viel Platz zum Rangieren.“ Daher sei auch an eine Verbreiterung der Parkbuchten noch nicht gedacht worden. Denn eine Verringerung der Stellplätze würde zu einer Erhöhung der Parkgebühren führen, und diese seien derzeit sehr preisgünstig. Eine Stunde Parken kostet dort zum Beispiel 80 Cent, jede weitere halbe Stunde 40 Cent.

Übrigens: Ganz tatenlos sehen die Stadtwerke dem Betrieb im Parkhaus nicht zu. Zur Verbesserung des Komforts werden dieses Jahr elektrische Stellplatzanzeigen nachgerüstet sowie Kameras, die für Sicherheit sorgen. Des Weiteren wird das Beleuchtungskonzept überdacht: In Zukunft sollen nämlich LED-Lampen für eine bessere Ausleuchtung und geringere Energiekosten sorgen.

mgb

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