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Papier der CDU wirft Fragen auf

Peine: Hertha-Peters-Brücke Papier der CDU wirft Fragen auf

Hat die Stadt Peine schon 2014 ein Sanierungskonzept für die Hertha-Peters-Brücke erarbeiten lassen? Und warum wurden etwaige Ergebnisse nicht veröffentlicht? Viele Fragen wirft eine Ratsanfrage der CDU-Stadtratsfraktion zu dem Pilz-befallenen Holz-Bauwerk auf.

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Die Hertha-Peters-Brücke.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Peine. Denn: Aktuell hat die Stadt ein Sanierungskonzept vom Büro Schüßler-Plan aus Hannover erarbeiten lassen. Kosten: rund 25.000 Euro. Auf Basis dieses Papiers wird bekanntlich derzeit über Neubau oder Sanierung diskutiert.

Auf PAZ-Anfrage bestätigte Stadt-Sprecherin Petra Neumann am Montag, dass die Ratsanfrage der CDU am Freitagmittag eingegangen ist. Diese werde nun den Mitgliedern des Rates zugeschickt und entsprechend der Geschäftsordnung in der Ratssitzung am 23. März 2017 vorgestellt. Die Beantwortung erfolge schriftlich. Zum jetzigen Zeitpunkt könne inhaltlich noch keine Auskunft gegeben werden. Man wolle der dezidierten und fundierten Aufbereitung des Themas und der Fragen Vorrang geben.

Fest steht: Das Ingenieurbüro grbv Ingenieure im Bauwesen hatte 2014 im Auftrag der Stadt eine umfassende Bauwerkprüfung an der Hertha-Peters-Brücke durchgeführt, zusätzlich wurde von dem Büro eine Pilzanalyse und eine Probebohrung in Auftrag gegeben (Gesamtkosten: rund 63.000 Euro). Wie ein Mitarbeiter von grbv am Montag auf PAZ-Anfrage erklärte, habe es am Ende der Untersuchung „zumindest in Teilen auch Vorschläge für unterschiedliche Sanierungsvarianten“ der Geh- und Radwegbrücke über die B65 und den Mittellandkanal gegeben.

Auf der grbv-Homepage ist die Untersuchung der Hertha-Peters-Brücke als Referenz-Projekt aufgeführt. Dort ist unter anderem auch von einem „Tragfähigkeitsdefizit“ in Folge des Zersetzungsprozesses die Rede.

grbv hat in der Vergangenheit schon einige Vorhaben für die Stadt verwirklicht. Zu den größeren Projekten gehören die Stahlwerkbrücke (Planung ab dem Jahr 2000) der Bahnhof (1996) und die Nord-Süd-Brücke (1978).

Zuletzt waren im städtischen Planungsausschuss noch einmal die Kostenunterschiede zwischen einem Neubau (3,2 bis 4,1 Millionen Euro) und einer Sanierung (etwa 1,3 Millionen Euro) aufgezeigt worden, wobei in jedem Fall zuvor eine Probebelastung der jetzigen Brücke für rund 47.000 Euro stattfinden soll. In ihrer Ratsanfrage stellt die CDU insgesamt 16 Fragen zu dem Vorgang, der nun bereits zwei Jahren zurückliegt. Sie will unter anderem wissen, ob die Beauftragung des neuen Büros Schüßler-Plan zu einer Doppelung von Kosten geführt hat.

mic

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