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Pahlmann und Heil diskutierten mit dem Paritätischen

Peine Pahlmann und Heil diskutierten mit dem Paritätischen

Peine. „Der Wohlstand wächst, aber die Teilnahme daran wird auf immer weniger Menschen verteilt.“ Hermann Spörl, Beirats-Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Peine, erinnerte am Donnerstag daran, das Deutschland auch Lebensstandort und nicht nur Wirtschaftsstandort sei. Vor einem Jahr hatte der Verband die Broschüre „Soziales zählt. Forderungen zur Bundestagswahl 2013“ vorgestellt. Jetzt standen die Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann (CDU) und Hubertus Heil (SPD) Rede und Antwort.

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Bleiben in Kontakt: Hubertus Heil (3.v.l.) und Ingrid Pahlmann (4.v.r.) mit den Mitglieder im Paritätischen.

Quelle: jti

Ein Punkt war die Inklusion. „Ein schweres Thema, bei dem wir erst am Anfang sind, aber wir sind da dran“, sagte Pahlmann. „Inklusion kann sich aber nicht nur auf Schule und Kindergärten beziehen, sondern muss für alle Lebensbereiche gelten.“

Heil sprach von einem „reparierenden Sozialstaat“. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen sei, werde viel Aufwand betrieben, um es herauszuholen. Der Fokus liege weniger auf Prävention. Beide Politiker waren sich einig, dass diese aber besonders wichtig sei. Um den Ländern hierfür mehr Spielräume in Kitas, Schulen und Hochschulen zu geben, übernehme der Bund ab 2015 die Kosten für das Bafög, so würden sechs Milliarden Euro frei, erklärte Heil.

Zwei Stunden lang diskutieren Pahlmann und Heil mit Vertretern von Organisationen im Paritätischen und zeigten dabei viele Übereinstimmungen. Einiges sei bereits auf den Weg gebracht wie Mindestlohn, Tarifpaket, Rentenpaket. Teilhabe, Ausbildung, Schulsozialarbeit, Fachkräftemangel, bessere Bedingungen für Erzieher, den Pflegebereich und die Pflegeberufe waren weitere Themen.

Pahlmann und Heil regten an, weiter regelmäßig im Gespräch zu bleiben. So könnte es ein gemeinsames Treffen mit der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, geben. Sie schlugen außerdem einen Besuch in Berlin vor, wo sie Kontakte zu Ministerien und den Fachleuten in den Fraktionen herstellen können.

jti

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