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Padula-Sortieranlage: Stadt Peine legt Baustelle still

Peine-Stederdorf Padula-Sortieranlage: Stadt Peine legt Baustelle still

Stederdorf. Baustopp: Das Vorhaben der Textilverwertung Padula, im Stederdorfer Gewerbegebiet für rund drei Millionen Euro eine Sortieranlage für Kleidung und Schuhe zu errichten (PAZ berichtete), ist vorerst ins Stocken geraten. Die Stadt Peine teilte gestern mit, dass die Baustelle mit sofortiger Wirkung stillgelegt wurde.

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Baustelle stillgelegt: Auf diesem Grundstück an der Max-Planck-Straße in Stederdorf will der Textilverwerter Benedetto Padula für drei Millionen Euro eine neue Sortieranlage errichten. Peines Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey ließ das Projekt vorerst stoppen.

Quelle: A

Die Firma Padula habe Ende April erste, unvollständige Bauantragsunterlagen für einen neuen Betriebsstandort bei der Stadt Peine eingereicht, erläuterte Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey. „Die erste Durchsicht der Unterlagen ergab erhebliche Defizite und Klärungsbedarf. Die Stadt Peine hat zudem festgestellt, dass die Firma ohne jede Rücksprache mit der Bauaufsichtsbehörde und ohne Genehmigung mit Bauarbeiten begonnen hat. Da bis zum heutigen Tage weder die Standsicherheit nachgewiesen wurde noch ein Brandschutzkonzept vorliegt, wurde die Baustelle mit sofortiger Wirkung stillgelegt.“

Vor allem die vom Firmeninhaber angekündigte Absicht, dass dort auch Menschen mit Behinderungen beschäftigt werden sollen, mache Maßnahmen im vorbeugenden Brandschutz unverzichtbar, die bislang nicht erkennbar seien, fuhr Tarrey fort. „Das Bauen ohne Genehmigung ist ohnehin rechtswidrig und zu unterbinden. Insbesondere unter dem Aspekt der Gefahrenabwehr ist das Vorgehen des Bauherren in keiner Weise zu dulden und erfordert eine unmittelbare Stilllegung der Baustelle.“

Benedetto Padula will die erforderlichen Unterlagen am Montag einreichen, gestern habe er niemanden im Rathaus erreicht. Ein Bodengutachten sei in Auftrag und das Brandschutzkonzept so gut wie fertig. „Ich gehe davon aus, dass es schnell weiter geht.“

Der Erste Stadtrat wies jedoch darauf hin, dass neben Bodengutachten und Brandschutzkonzept auch die Statik geprüft werden müsse. Wenn die Unterlagen eingereicht sind, werde die Stadt sie sichten und entscheiden, ob eine Teilbaugenehmigung für den Rohbau auf dem Gelände erteilt werden könne. Außerdem gebe es ein Anhörungsverfahren, dem ein Ordnungswidrigkeitsverfahren folgen könnte.

jti

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