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PUT: Entscheidung über Sanierungstarifvertrag erwartet

Peine PUT: Entscheidung über Sanierungstarifvertrag erwartet

Wichtige Weichenstellungen stehen beim Schraubenhersteller Peiner Umformtechnik (PUT) an: Binnen der nächsten zwei Wochen erwartet der Betriebsratsvorsitzende Gerhard Mengel eine Entscheidung über einen möglichen Sanierungstarifvertrag.

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Haben noch immer schwere Zeiten vor sich: Die Mitarbeiter der PUT.

Quelle: oh

Peine. Bereits am Wochenende fand beim krisengeschüttelten Peiner Unternehmen eine Gewerkschaftssitzung statt. „Der Betrieb muss Geld in die Hand nehmen, neue Maschinen kaufen und die Produktivität steigern“, sagt Frank Raabe-Lindemann, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Salzgitter/Peine.

Die Belegschaft sei bereit, durch Einschnitte bei den Entgelten ihren Teil zu leisten, um Investitionen zu ermöglichen. Voraussetzung sei aber, dass durch den Sanierungstarifvertrag feste Perspektiven geboten werden.

Eckpunkte seien der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, eine Zusage über die Auslastung der Anlagen in Peine und eine sozialverträgliche Personalpolitik. „Keiner soll gehen müssen, der nicht gehen will“, sagte Raabe-Lindemann. Hintergrund der aktuellen Beratungen ist eine Analyse der Wirtschaftsberatungsfirma Pricewaterhouse Coopers (PWC).

Laut Mengel ist es weiterhin das Ziel, binnen zwei Jahren schwarze Zahlen zu schreiben. Dafür seien Investitionen dringend notwendig.

„Unser Maschinenpark ist in die Jahre gekommen. Die Reparaturzeiten sind für uns ein echter Wettbewerbsnachteil. Außerdem haben wir innovative Produkte, für die wir neue Maschinen brauchen“, sagt er.

Sorgen macht sich Mengel, weil sich der PUT-Mutterkonzern Sundram Fasteners Limited derzeit an einem neuen Schraubenwerk im sächsischen Hohenstein-Ernstthal beteiligt. Das Unternehmen soll Ende des Jahres in Betrieb gehen und Lizenzen aus Peine mit nutzen. „Dort werden dann Produkte hergestellt, die wir auch machen“, erklärt Mengel. „Wir wollen verhindern, dass auf diese Weise Konkurrenz hergestellt wird“, ergänzt Raabe-Lindemann. „Die PUT ist ein hervorragendes Unternehmen. Wir haben gute Hoffnung, sind aber weiter in einer schwierigen Situation.“

azi

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