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PTG: Trendwende geschafft - Lob vom Chef

Peine PTG: Trendwende geschafft - Lob vom Chef

Peine. Die Trendwende bei der Peiner Träger Gesellschaft (PTG) ist offenbar geschafft: Der Stahlhersteller hat im ersten Quartal erstmals wieder einen Gewinn von rund einer Million Euro erwirtschaftet.

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Das Peiner Stahlwerk: Das Sparprogramm bei der PTG soll wesentlich zum positiven Geschäftsergebnis beigetragen haben.

Quelle: mic

Bei der Hauptversammlung des Mutterkonzern Salzgitter gestern in Braunschweig sprach Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann von einem „spektakulären Turnaround“ am Standort Peine. Die Sanierung der PTG sei ein „herausragender Erfolg“ gewesen.

Letztlich habe die Entwicklung beim „ehemaligen Sorgenkind“ Peine auch zum guten Gesamtergebnis von Salzgitter beigetragen. Dass es die PTG wieder in die Gewinnzone schaffen würden, hätte noch vor zwei Jahren kaum jemand zu hoffen gewagt, so Fuhrmann. „Wir haben es trotzdem versucht, und wir haben es geschafft. Meine Damen und Herren, man kann vor der Mannschaft in Peine, der das gelungen ist, nur den Hut ziehen“, lobte der Konzernlenker.

Im Geschäftsbereich Grobblech/Profilstahl, zu dem die PTG gehört, reduzierte sich der Verlust laut Geschäftsbericht von 403 auf 130 Millionen Euro. Im Vorjahr seien hier noch 185 Millionen Euro Sondereffekte im Wesentlichen auf das Anlagevermögen der PTG angefallen, erläuterte Fuhrmann. Wichtigster „Treiber“ im gesamten Geschäftsbereich sei die operative Trendwende bei der PTG, die beweise, dass die dort vollzogenen Maßnahmen sinnvoll und erfolgreich waren.

Das Sparprogramm „Salzgitter 2015“ habe im vergangenen Jahr im gesamten Konzern etwa 100 Millionen Euro Einsparungen gebracht. Der damit einhergehende Stellenabbau sei bereits zu 75 Prozent vollzogen. „Wir sind auf Kurs mit der Umsetzung“, sagte Fuhrmann. Der gesamte Konzern sei in konstruktive, motivierte Bewegung gekommen. In Peine sei bereits im vergangenen Jahr die Zielbelegschaftsgröße von rund 770 Beschäftigten erreicht worden.

Die Rohstahlproduktion sei im Konzern geringfügig auf 7,3 Millionen Tonnen angestiegen, obwohl es in der Branche immer noch große Überkapazitäten gebe. Die Mehrproduktion entfalle allerdings auf den Standort Salzgitter. Bei Peiner Träger ist der Trend gegenläufig. Mit dem Übergang auf den Ein-Ofenbetrieb seien bei der PTG etwa 900 000 Tonnen Kapazität abgebaut worden. In Peine sollen künftig nur noch eine Million Tonnen Stahl im Jahr produziert werden.

mic

• Mehr dazu in der morgigen Ausgabe der PAZ

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