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PAZ vor Ort: Peiner Film feierte Weltpremiere in Berlin

Peine/Berlin PAZ vor Ort: Peiner Film feierte Weltpremiere in Berlin

Blitzlichtgewitter, Stars und Sternchen sowie jede Menge Hollywood-Glamour herrschen derzeit bei den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin, kurz der Berlinale. Mit dabei: PAZ-Volontär Jonas Szemkus, der sich die Weltpremiere des in Peine gedrehten Filmes „Die Vermissten“ ansah.

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Premiere: Regisseur Jan Speckenbach (2. von links) mit Darstellern und Teilen des Teams.

Quelle: Claudia Kohl/Filmgalerie 451

Peine/Berlin. Alle 489 Sitze des Saal 3 im Cinemaxx am Potsdamer Platz in Berlin sind besetzt: Im Rahmen der Kategorie „Perspektive Deutsches Kino“ feierte der zum Teil in Peine gedrehte  Film „Die Vermissten“ Weltpremiere auf der Berlinale.

Schon wenige Minuten nachdem der Vorhang vor der Leinwand verschwand, flimmerte dort das erste Mal Peine: Auf dem Vorplatz des Gymnasiums am Silberkamp – oder im Film: der „Silberkamp-Schule“ in Wolfsburg –  sucht Hauptfigur Lothar nach Hinweisen zum Verschwinden seiner Tochter. Ebenfalls auf Zelluloid gebannt: Rund 50 Schüler des Peiner Gymnasiums, an dem im Oktober 2010 gedreht wurde, die mit Schultasche oder Skateboard als Komparsen auftreten.

Einige Zeit später landet der von André M. Hennicke gespielte Lothar per Bus am Peiner Hauptbahnhof – und stiehlt vor Ort einen Döner. Auf der Suche nach seiner Tochter irrt der Protagonist kurz darauf durch die Häuserschlucht unterhalb der Nord-Süd-Brücke.
Auch die Wallschule hat einen Auftritt im an das Rattenfänger-Märchen angelehnten Film: Als völlig verlassene Schule ohne jegliche Schüler.

Nach den 86 Minuten ernteten Film und Macher großen Applaus. Das Team rund um Regisseur Jan Speckenbach und Hauptdarsteller Hennicke war 2010 für zwei Wochen in Peine unterwegs. Eine Woche wurde in Peine selbst, die andere Woche in der direkten Umgebung gedreht. Zudem filmte das Team in Hannover, Wolfsburg, Berlin und dem nordrhein-westfälischen Pier. Insgesamt umfassten die Dreharbeiten 33 Drehtage.

js

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