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PAZ-Serie: Schulformen in Peine

Vöhrum PAZ-Serie: Schulformen in Peine

Vöhrum. Eine Spezialisierung in die Bereiche Wirtschaft, Technik oder Soziales – aber nicht erst im Studium, sondern bitte schon auf der Schule? „Das ist möglich“, sagt Heike Bickmann, Rektorin der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Vöhrum.

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Heike Bickmann und Mathias Grau stellen das Bildungsangebot vor.

Quelle: js

Vöhrum. Wo? Am Beruflichen Gymnasium. Und wenn es nach dem Abitur dann doch ein Studiengang aus einem anderen Themenbereich werden soll? „Kein Problem! Und das an jeder Hochschule“, sagt Bickmann.

Die Rektorin will mit Vorurteilen aufräumen: „Auf einem Beruflichen Gymnasium geht es nicht um das sogenannte Fachabitur, mit dem man ‚nur‘ an eine Fachhochschule kann“, sagt sie. „Das bekommt man an Fachoberschulen.“ Schon seit Jahren können Absolventen in Vöhrum die „ganz normale“ allgemeine Hochschulreife erwerben, also den selben Abschluss, den Schüler auch an einem klassischen Gymnasium bekommen können. Egal ist, ob die Schüler am Beruflichen Gymnasium ihr Abitur im Schwerpunkt „Gesundheit und Soziales“, „Technik“ oder „Wirtschaft“ gemacht haben, den Schülern stünden alle Studiengänge an allen Hochschulen offen, sagt Bickmann – den passenden Numerus clausus vorausgesetzt.

„Wenn man weiß, in welchen Bereich man möchte, kann es sinn voll sein, früh mit gewissen Inhalten in Berührung zu kommen und Grundlagen schon in der Schule zu lernen“, erläutert Rektorin Bickmann, die an den BBS auch das Berufliche Gymnasium verantwortet. Das besondere: alle Profile beinhalten das Fach Praxis.

„Häufig höre ich, Berufliche Gymnasien seien leichter als klassische. Das ist ein Trugschluss“, sagt Bickmann. Mathias Grau, Abteilungsleiter für das Berufliche Gymnasium der BBS, betont: „Wir waren seit Beginn an das Zentralabitur angegliedert, es gelten ein-und-die-selben Maßgaben. In vergleichbaren Fächern – etwa Deutsch – schreiben die Schüler identische Zentralabiturprüfungen wie an allgemeinen Gymnasien. „Der Aufbau der Oberstufe ist gleich, das Punktesystem, das Kurssystem inklusive der Leistungskurse – alles gleich.“

Hauptunterschied sei eben der Praxisbezug und der Schwerpunkt im einen oder anderen Fach. Da befassen sich die „Gesundheitsschüler“ mal mit der Bedeutung von Musik in der Betreuung oder einem Trommelworkshop, die Techniker bauen die funktionsfähige Steuerung einer Ampelanlage oder die Wirtschafter gründen bei einem bundesweiten Projekt eine fiktive Firma. Auch im Abitur gebe es dann Prüfung im jeweiligen Schwerpunkt, beispielsweise in Techniktheorie.

Rund ein Viertel aller Abiturienten in Niedersachsen erwerben die allgemeine Hochschulreife mittlerweile an einem Beruflichen Gymnasium. Rund 200 Schüler besuchen zur Zeit einen der drei Schwerpunkte in Vöhrum.

js

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