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PAZ-Künstlerreihe: Ute Baedelt aus Peine

Peine PAZ-Künstlerreihe: Ute Baedelt aus Peine

Peine. Zum ersten Mal öffnen Peiner Kunstschaffende gemeinsam ihre Ateliers für interessierte Besucher: 32 Künstler laden für Sonnabend und Sonntag, 28. und 29. September, zum Tag des Offenen Ateliers im Peiner Land ein. Einen Vorgeschmack gibt es bei der Ausstellung am Sonnabend, 21. September, im Forum. Die PAZ stellt in loser Folge einige der Künstler vor. Heute: Ute Baedelt aus Peine.

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Malt nur mit selbst angerührten Farben: Ute Baedelt.

Quelle: hui

„Mein zweites Fach ist Mathe - das sieht man manchen Kompositionen auch an“, sagt Ute Baedelt lachend. Die Lehrerin im Ruhestand hat sich zeitlebens mit Kunst beschäftigt. Aber erst jetzt, nachdem sie nicht mehr ihren Schülern Kunst als Schulfach vermittelt, hat sie die Zeit und vielleicht auch den nötigen Abstand, selber künstlerisch aktiv zu werden.

Dazu benutzt sie keine reinen Farben. Eine ganze Batterie unterschiedlicher Gläser ist mit Pulvern gefüllt in den verschiedensten Tönen von schreiend-grell bis erdig-gedeckt. Denn Baedelt mischt sich ihre Farben aus Pigmenten und Acrylbinder selbst an.

Dabei hat sie auch vor knalligem Rot, Orange und leuchtendem Blau keine Berührungsängste, ganz im Gegenteil: „Die Farbgebung entspricht nicht der Realität und die Perspektive spielt keine Rolle“, sagt die ehemalige Silberkamp-Lehrerin.

„Es geht mir dabei um die Vereinfachung und das Verbergen. Darin liegt der Reiz für den Betrachter: Wo sind Verbindungen und der Bezug zur Realität“, schildert Baedelt ihr Credo für ihre Acrylmalerei. Dazu gehören auch immer wieder Übermalungen - oft von älteren Bildern, die ihr nicht mehr gefallen. Wie beispielsweise ein Bild vom Morsumkliff auf Sylt, mit verschiedenfarbigen Erden vom Kliff und gemörserten Miesmuscheln vor sieben Jahren gemalt. „Das war mir irgendwann zu gegenständlich“, sagt Baedelt. „Auch gute Sujets müssen übermalt werden, wenn es so weit ist. Dazu gehört Mut!“ Ein Bild sei dann fertig, wenn es ihr fremd geworden sei,

Fünf Jahre hat die experimentierfreudige Lehrerin in Mailand gelebt und gearbeitet. Auf Reisen hat sie immer ein Skizzenbuch dabei, um ihre Eindrücke festzuhalten. Dabei interessieren sie vorrangig der Mittelmeerraum, die Antike und der Orient.

Ihr Atelier in Edemissen liegt nicht gerade nahe an ihrer Privatadresse. „Das ist gut“, sagt Baedelt, die beim Malen gern für sich allein ist. Zum Offenen Atelier heißt die Künstlerin die Besucher gern willkommen, aber an der Ausstellungen beteiligt sie sich nicht.

hui

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