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Ostern: „Das Hauptfest der Christenheit auf der ganzen Welt“

Pastor Frank Niemann geht auf die Ursprünge des Osterfestes ein. Ostern: „Das Hauptfest der Christenheit auf der ganzen Welt“

„Ostern ist das Hauptfest der Christenheit weltweit“, betont der Pastor der Peiner St.-Jakobi-Kirche, Frank Niemann.

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Holzschnitt der „Auferstehung Christi“ des Künstlers Julius Schnorr von Carolsfeld: Pastor Frank Niemann geht auf die Ursprünge des Osterfestes ein.

Peine. Gefeiert wird in vielen festlichen Gottesdiensten von Osternacht bis Ostermontag die Auferstehung, beziehungsweise die Auferweckung Jesu Christi.

„Die Auferweckung ist das Ur-Datum der Christenheit. Mit dem Wort Auferweckung wird das Handeln Gottes betont. Die Auferstehung beschreibt mehr das Geschehen selbst“, erklärt Niemann.

Im ersten Korintherbrief des Apostel Paulus im 15. Kapitel finde sich eine Zusammenfassung der ältesten Oster-Erzählungen. Darin wird beschrieben, wie Jesus für die Sünden der Menschheit am Kreuz starb und begraben wurde. Am dritten Tag erstand er auf und wurde zuerst von Kephas (Petrus) gesehen. Dann von seinen Jüngern und später von 500 Brüdern sowie Schwestern.

„Über die Herkunft des Wortes ,Ostern‘ und seine Bedeutung wurde viel geforscht. Es leitet sich wohl aus dem Sprachgebrauch des Bonifatius aus dem 7. Jahrhundert ab“, sagt der Pastor. Bonifatius habe mit dem Wort „Ostarun“ eine angelsächsische Tradition des Wortes weitergeführt. In dem Ausdruck fänden sich Anklänge an „Morgenröte“ beziehungsweise an „morgens hell werden“.

„Das Wort nimmt die Erfahrungen der ersten Oster-Erzählungen des Neuen Testaments auf, als Frauen das Grab Jesu im ersten Morgenlicht besuchen und ihn salben wollen.“

Das leere Grab wurde am frühen Morgen, am dritten Tag nach der Kreuzigung, entdeckt. „Gleichzeitig erfuhren die ersten Jüngerinnen und Jünger, dass das Kreuz nicht das Zeichen absoluter Schande war, wie wir es zunächst angenommen hatten, sondern es ein Zeichen der Liebe Gottes ist, der Jesus auch im Tod nicht allein gelassen hat“, betont Niemann und ergänzt: „Er hat ihn auferweckt. Jesus ist kein Verbrecher, sondern Gottes Sohn.“

In den Osternachts-Gottesdiensten werde das nacherzählt. „Wenn im Dunkel der Kirche eine einzige Kerze, die Osterkerze angezündet und dazu das Gotteslob angestimmt wird“, sagt Niemann und fügt hinzu: „Das heißt, dass der Tod, so tief er uns trifft, auch bei uns nicht das letzte Wort behält. Gott selbst hat ihn überwunden und so unendlichen Trost gestiftet. Immer gibt es ein Licht, das im Dunkeln leuchtet: Jesus Christus ist dieses Licht!“

lak

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