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„Optischer Zaun“ verhindert Wildunfälle

Peine „Optischer Zaun“ verhindert Wildunfälle

Duttenstedt/Meerdorf. Schneller als gedacht hatten Jäger aus Duttenstedt und Meerdorf an der Kreisstraße 69 zwischen ihren Dörfern für mehr Sicherheit gesorgt: Rund eine Stunde brauchten sie, um am den insgesamt etwa 100 Seitenbegrenzungspfählen so genannte Halbkreisreflektoren zu befestigen. Ziel: Das Wild, das die Straße überqueren will, soll von diesem Vorhaben abgehalten werden, wenn sich Fahrzeuge nähern.

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Die Jäger aus Duttenstedt und Meerdorf haben in einer Gemeinschaftsaktion entlang der K 69 zwischen den Dörfern blaue Halbkreisreflektoren angebracht. Sponsor ist Jens Keller von der Öffentlichen Versicherung (Zweiter von rechts).

Quelle: wos

„Im Durchschnitt gibt es auf dieser Strecke etwa vier bis sechs Wildunfälle im Jahr. Dadurch entsteht viel Leid für die Tiere, ein wirtschaftlicher Schaden - und Gefahr für Gesundheit und Leben der Autofahrer“, erklärt Achim Grete von den Duttenstedter Jägern.

Die Halbkreisreflektoren machen sich das spezielle Sehvermögen von Wildtieren zunutze (siehe Info-Kasten). Sie werfen durch Scheinwerferlicht entstehende blaue Reflexe zurück, die vom Wild besonders gut gesehen werden können. Durch die spezielle Anordnung entsteht in der Wahrnehmung der Tiere so etwas wie ein optischer Zaun, der sich auch noch bewegt und sie von der Überquerung der Straße abhält. Wenn das Auto vorbei gefahren ist, verschwindet der imaginäre Zaun wieder.

Rund 700 Euro hat die Anschaffung der Reflektoren gekostet. „Wir sind wegen finanzieller Unterstützung an Jens Keller herangetreten, der in Meerdorf ein Büro der Öffentlichen Versicherung betreibt. Er hat sich sofort bereit erklärt, die Kosten komplett zu übernehmen“, freut sich Grete über die Unterstützung dieses Gemeinschaftsprojektes der Duttenstedter und Meerdorfer Jäger.

Die Halbkreisreflektoren werden seit dem Jahr 2002 eingesetzt, die Auswertung zeigt einen deutlichen Rückgang der nächtlichen Unfälle mit Rehen um 73 Prozent. Hinweise auf Gewöhnungseffekte gibt es bisher nicht. Eine Blendgefahr für Autofahrer besteht nicht.

wos

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