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Opposition: Kein Abriss des Sporthauses, dafür 30 Bauplätze

Peine Opposition: Kein Abriss des Sporthauses, dafür 30 Bauplätze

Aufheben möchten die Peiner Oppositionsparteien Gemeinschaft unabhängiger Bürger (GuB), FDP und Piraten den Bebauungsplan der Stadt Peine zur Umgestaltung des Goltzplatzes - inklusive dem Abriss des Sporthauses. Der Plan hatte für großen Ärger gesorgt (PAZ berichtete).

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Goltzplatz: Hartwig Klußmann (l.) und Dr. Rainer Döring wollen nicht, dass das Sporthaus abgerissen wird. Links sieht man das Ex-Krankenhausgelände.

Quelle: tk

„Wir wollen nicht, dass hier auf dem Goltzplatz das Sporthaus abgerissen wird, damit zehn neue Bauplätze entstehen können“, betont Hartwig Klußmann von der GuB. Den Antrag hat er an Bürgermeister Michael Kessler (SPD) geschickt. Unterstützung erhält Klußmann vom Vorsitzenden der Peiner Sportgemeinschaft 04 (PSG), Dieter Geyersbach. Die PSG nutzt das Sporthaus seit Jahren als Vereinsheim.

Geyersbach sagt: „Die Stadt Peine sollte uns für einen symbolischen Betrag das Sporthaus verkaufen, dann würden wir es selbst renovieren.“ Die Finanzierung könne man durch Zuschüsse decken. Der Vorsitzende ist enttäuscht darüber, „dass die Stadt trotz des Ärgers immer noch nicht mit uns gesprochen hat“. Klar sei: Die PSG wolle nicht in den Keller der benachbarten ehemaligen Tennishalle abgeschoben werden.

Das kann Dr. Rainer Döring (FDP) verstehen. Er betont: „Es macht doch keinen Sinn, diesen Traditionsverein zu vertreiben. Außerdem möchten wir nicht, dass hier zehn Bauplätze entstehen, da dies auch ein wichtige Naturzone für Wild und Kröten ist, die zwischen dem Barumer Moor und dem Herzberg unterwegs sind.“

Dörings Vorschlag lautet: „Die Stadt sollte sich mit dem Landkreis zusammensetzen, um endlich über das brachliegende Ex-Krankenhausgelände an der Sundernstraße und Robert-Koch-Straße zu sprechen, das dem Kreis gehört.“ Und Klußmann ergänzt: „Dort könnte man gewinnbringend bis zu 30 Grundstücke anbieten, auf denen man seniorengerecht bauen kann.“ Und auch die Infrastruktur der benachbarten Altenheime könne genutzt werden.

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