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Open-Air-Gottesdienst im Herzberg

Peine Open-Air-Gottesdienst im Herzberg

Peine . „Dem Himmel ganz nah“ - unter diesem Motto feierten am Donnerstag die Peiner Stadtgemeinden einen Open-Air-Gottesdienst zum Himmelfahrtstag. Mehr als 190 Besucher saßen auf Bierzeltganituren und genossen bei schönstem Frühlingswetter die Messe im Herzberg.

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Geleitet wurde die Open-Air-Veranstaltung von Frank Niemann, Superintendent Volker Menke und Hans-Martin Joost (von links).

Pastor Hans-Martin Joost von der Friedenskirche gestaltete mit vier Vorkonfirmanden einen schönen, besinnlichen Gottesdienst. Bezüglich des Themas „Himmelfahrt“ war es eine wieder mal gute Idee, den Gottesdienst nach draußen zu verlegen. „Dem Himmel ganz nah fühlen kann man sich am besten unter freiem Himmel“, sagte Joost. Denn Christi Himmelfahrt sei der Tag, an dem Jesus als Sohn Gottes zu seinem Vater ins Paradies zurückkehrt.

Doch es stellte sich die Frage: Ist Gott überhaupt im Himmel? Dazu schauten die Vorkonfirmanden verdutzt in den Himmel und fragten sich ob er dort wirklich sei. Denn nach der ersten Mondlandung sei klar gewesen: Der Astronaut hatte keinen Gott gesehen. So sei der Himmel ein Sinnbild, wie auch die Erde. Denn die Verstorbenen werden in die Erde gelegt um sie Gott zurückzugeben. Überdies antwortete Joost: „Wir legen die geliebten Menschen im Vertrauen Gott in die Arme.“

Bevor das Thema weiter ausgeführt wurde, kamen die Kinder in eine separate Gruppe. Neun an der Zahl legten sich unter der Aufsicht von Pastor Frank Niemann auf eine ausgebreitete Decke und schauten in den Himmel. Im Anschluss machten sie sich Gedanken, wie der Ort in dem Gott lebt, sein müsste. So kamen sie zum Ergebnis, dass das Firmament gefüllt von vielen Menschen, guter Seelen, Bäume und Fußballplätze sei. Nachdem die jüngsten wieder zu ihren Eltern oder Großeltern gingen, war nach dem Vaterunser der Gottesdienst auch fast beendet.

Vor der Kollekte kündigte Joost an, das Fest der Kulturen zu unterstützen, damit dem Nazi-Aufmarsch kein Platz geboten und so die Stadt mit buntem Treiben gefüllt werde.

Im Anschluss wurden die Teilnehmenden mit dem Segen Gottes zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Eintopf eingeladen.

mgb

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