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Ökumenischer Neujahrsempfang in Peine

Peine Ökumenischer Neujahrsempfang in Peine

Peine. Ein würdiger Rahmen für eine wichtige Veranstaltung: Der ökumenische Neujahrsempfang der Peiner Kirchen fand gestern Abend im Gemeindehaus der Friedenskirchengemeinde statt. 130 Gäste kamen, darunter Bürgermeister Michael Kessler und die stellvertretende Landrätin Eva Schlaugat.

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Ökumenischer Neujahrsempfang: Pfarrer Thomas Blumenberg, Pfarrer Thomas Mogge, Pastor Volker Klindworth und Pastor Philipp Elhaus.

Der stellvertretende Superintendent Volker Klindworth begrüßte geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Auch Vertreter der Schulen, von sozialen Einrichtungen und der Türkisch-Islamischen Gemeinde Waren vor Ort. Mit einer kurzen Andacht eröffnete Klindworth den Jahresempfang. „Sie alle sind Menschen, die an Ihrem Ort Verantwortung tragen und Kraft einsetzen für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Dafür danke ich Ihnen“, sagte Klinworth. Pfarrer Thomas Mogge und Diakon Wolfgang Miosga eröffneten den Neujahrsempfang mit einer Andacht, die Kirchenkreiskantor Christof Pannes begleitete.

Im Vortrag beschäftigte sich Pastor Philipp Elhaus, leitender Referent für Missionarische Dienste in Hannover mit dem Thema „Wer küsst das Dornröschen wach? – Wie Kirche Ausstrahlung gewinnt“. „Wir leben in einer nachchristlichen Gesellschaft, tönt es den den Dächern“, sagte Elhaus nachdenklich. Die Zeit eines kulturell vorgegebenen Christseins sei vorbei, der christliche Glaube verliere an Selbstverständlichkeit. „Er wird nicht mehr in geschlossenen, konfessionellen Milieus von Generation zu Generation weitergegeben, sondern ist Angelegenheit der freien, persönlichen Wahl“, stellte Elhaus fest. Das könne man als Verlust beklagen, man könne in dieser Entwicklung aber auch die Gewinnpotenziale entdecken. Elhaus: „Wo der christliche Glaube an Selbstverständlichkeit verliert, kann er wieder frag-würdig und deshalb auch interessant werden, Wo Distanz wächst, kann man sich wieder ganz neu annähern.“ Bezogen auf die Ausgangsfrage stellte Elhaus fest: „Kirche gewinnt Ausstrahlung über Menschen, die einen großen Traum träumen. Die etwas lieben, was größer ist, als sie selbst und ihrem Leben Sinn, Halt, Orientierung und Kraft gibt. Und die nach Wegen suchen, diesen Traum gemeinsam zu leben – in alten, ausgetretenen Bahnen und ganz neuen Trampelpfaden.“

bor

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