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Nordmeyer: Nur noch wenige Bewerber sind im Rennen und bieten Millionen

Peine Nordmeyer: Nur noch wenige Bewerber sind im Rennen und bieten Millionen

Peine. Einerseits gibt es eine positive Nachricht für den insolventen Peiner Bohrgerätehersteller Nordmeyer: Es gibt aussichtsreiche Bewerber, die die Firma kaufen wollen. Aber andererseits gibt es auch eine negative Botschaft, da etwa die Hälfte der 110 Arbeitsplätze wegfallen wird.

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Die insolvente Peiner Firma Nordmeyer soll noch diese Woche verkauft werden.

Quelle: im

„Das Gläubigertreffen ist gut verlaufen“, sagte Nordmeyer-Geschäftsführer Dr. Kristian Schneider der PAZ. Das insolvente Peiner Unternehmen werde in zwei Paketen verkauft: Bohrgeräte und Stahlhandel. Für beide Bereiche gebe es interessierte Firmen.

Schneider weiter: „Bei dem Treffen ging es um den Bereich Bohrgeräte, und es sind nur noch wenige Bewerber im Rennen. Ich gehe davon aus, dass die Entscheidung noch diese Woche fällt - möglichst noch vor dem 1. Februar.“ Zu den Interessenten, die mehrere Millionen Euro geboten haben, gehören nach PAZ-Informationen unter anderem der Mutterkonzern von Prakla-Bohrtechnik Peine, die Bauer-Maschinen-Gruppe aus Bayern, sowie ein Unternehmen aus dem benachbarten Salzgitter, aber auch Investoren aus Russland.

Ebenso gibt es laut dem Geschäftsführer interessante Bewerber für die Sparte Stahlhandel - auch hier soll die Entscheidung in den nächsten Tagen fallen. Schneider betonte, dass auch nach einer Übernahme der Firmenname Nordmeyer erhalten bleiben soll. Doch es müssten Arbeitsplätze gestrichen werden. Bislang sind noch 110 Mitarbeiter (94 im Bereich Bohrgeräte und 16 im Stahlhandel) an der Werner-Nordmeyer-Straße beschäftigt, doch davon müsse wahrscheinlich etwa die Hälfte gehen. Nordmeyer gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Bohranlagen in den Bereichen Wasser, Wärme und Bodenschätze und hat weltweit mehr als 4000 Kunden. Zuletzt erwirtschaftete die Firma einen Umsatz von 22 Millionen Euro.

mic/tk

Der Wegzur Insolvenz

Die Unternehmensgruppe Nordmeyer meldete Ende November 2012 Insolvenz für ihre Geschäftsbereiche Bohranlagen und Stahlhandel an. Zuvor, so hieß es, waren Gespräche mit den Hausbanken zur Deckung des zusätzlichen Finanzbedarfs gescheitert. Als Gründe für die Insolvenz gab die Geschäftsführung extreme Umsatzrückgänge trotz prinzipiell guter Auftragslage an und machte auch den Preisverfall am Weltmarkt für die Krise verantwortlich. Mitte Dezember meldete das Unternehmen dann auch für die zwei übrigen Gesellschaften Insolvenz an, die Nordmeyer Drilling Rig Service GmbH und die Grundstücksgesellschaft.

mic

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