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Nordmeyer-Insolvenz: Sparten Bohrgeräte und Stahlhandel werden getrennt verkauft

Peine Nordmeyer-Insolvenz: Sparten Bohrgeräte und Stahlhandel werden getrennt verkauft

Peine. Die insolvente Peiner Nordmeyer-Unternehmensgruppe wird voraussichtlich paketweise verkauft. Da bislang kein Investor gefunden wurde, der Interesse an der gesamten Firmengruppe hat, könnten die Bereiche Bohrgeräte und Stahlhandel nun getrennt veräußert werden. Das bestätigte Geschäftsführer Dr. Kristian Schneider der PAZ.

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Die Firma Nordmeyer soll in mehreren Teilen verkauft werden.

Quelle: A

Die Gespräche mit potenziellen Investoren laufen auf Hochtouren. Die mögliche Filetierung des Unternehmens stellt aus Schneiders Sicht kein Hindernis dar, da die betroffenen Gesellschaften auch unabhängig voneinander problemlos weiter existieren könnten.

Aufgrund der speziellen Nachfrage sieht es derzeit so aus, dass die Gesellschaften Nordmeyer Maschinen- und Brunnengerätebau sowie die Nordmeyer Drilling Rig in einem Paket verkauft werden. Dafür gebe es mehrere Interessenten, sagt Schneider. Die Sparte Stahlhandel könnte dagegen einzeln veräußert werden. Bei den potenziellen Investoren handele es sich um unterschiedlich große, größtenteils branchennahe Unternehmen - einige kommen aus dem Ausland, sagte Schneider. Ein direkter Konkurrent sei - zumindest im Bereich Maschinenbau - nicht dabei. Als gute Nachricht bezeichnete der Geschäftsführer die Tatsache, dass sämtliche Investoren offenbar die Weiterführung der Produktion am Standort Peine-Horst planen.

Und wie sieht die Zukunft für die 120 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe aus? „Beim Verkauf wird die Übernahme von möglichst vielen Beschäftigten eines der wichtigsten Kriterien sein, auch wenn der Verkaufserlös dadurch geringer ausfällt“, versicherte Schneider.

Am Zeitplan soll weiter festgehalten werden. Demnach ist der Verkauf der Gesellschaften bis Ende Januar abzuwickeln. Bis dahin sei auch die Zahlung der Gehälter durch das Insolvenzgeld gesichert, sagt Schneider. Die aktuelle Stimmungslage innerhalb der Belegschaft bezeichnete er als den Umständen entsprechend gut. „Viele sind zuversichtlich, dass es eine Zukunft für das Unternehmen gibt und freuen sich schon auf einen Neuanfang.“

Laut Insolvenzverwalter Manuel Sack ist eigentlich für heute ein Treffen des Gläubigerausschusses geplant, bei dem sich sich möglicherweise die Übernahme-Favoriten herauskristallisieren könnten. Eine endgültige Entscheidung wird allerdings noch nicht erwartet. Aber wegen Termin-Schwierigkeiten einiger Versammlungs-Teilnehmer war gestern noch unklar, ob der Gläubigerausschuss heute wirklich zusammenkommt.

mic

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