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Nitrat-Belastung: Peiner Trinkwasser ist nicht betroffen

Wasserverband Nitrat-Belastung: Peiner Trinkwasser ist nicht betroffen

Die Meldungen über hohe Nitrat-Gehalte im Grundwasser haben nach Angaben des Wasserverbandes Peine die Trinkwasser-Kunden verunsichert. „Es gibt keinen Anlass zur Besorgnis“, stellt Olaf Schröder, Geschäftsführer des Verbandes, klar. Und weiter: „Unser Trinkwasser hält die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein und kann bedenkenlos verwendet werden“.

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Der Wasserverband betont: Das Peiner Trinkwasser ist nicht belastet.

Quelle: dpa

Peine. Zum Hintergrund: Der Verein VSR-Gewässerschutz hatte insgesamt 157 Grundwasserproben untersucht und festgestellt, dass in jedem dritten Fall die Nitrat-Konzentration oberhalb des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung lag. Allerdings sei Grundwasser nicht automatisch Trinkwasser. „Um es als Trinkwasser verwenden zu können, muss es die in der Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Grenzwerte einhalten“, heißt es in der Pressemitteilung des Wasserverbands. Diese Grenzwerte würden das Vorsorgeprinzip berücksichtigen und sollten sicher stellen, dass Wasser für den menschlichen Gebrauch ein Leben lang unbedenklich verwendet werden könne.

Im Einzugsbereich der Brunnen werde bereits ein Beitrag zum Ressourcenschutz geleistet. „Als regionaler Wasserversorger arbeiten wir auf den unterschiedlichen Ebenen, vor Ort mit den Landwirten, mit der Politik auf Landes- und Bundesebene, daran, die gute Qualität des Trinkwassers auch für nachfolgende Generationen zu sichern“, sagt Schröder.

Das Trinkwasser aus Wehnsen habe lediglich drei Milligramm Nitrat, aus dem Werk Burgdorfer Holz, bei dem die Brunnen im Wald liegen, sogar nur ein Milligramm pro Liter. Damit das so bleibe, bedürfe es aber deutlicher Anstrengungen. Die Nitrat-Einträge in das oberflächennahe Grundwasser müssten weiter reduziert werden, um die tieferliegenden Grundwasserschichten, aus denen man das Trinkwasser gewinne, vor zusätzlichem Nitrat-Eintrag zu schützen. „Daher muss das Ziel die gewässerneutrale Düngung sein“, heißt es.

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