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Niederländer: „Peine ist wirklich schön“

Peine Niederländer: „Peine ist wirklich schön“

Peine. Herzlichkeit und Lebensfreude geballt an einem Ort: Kurz bevor das große Europaschützenfest beginnt, haben sich mehrere Gildenbrüder und -Schwestern aus den Niederlanden auf dem Campingplatz „Paradiessee“ in Meerdorf eingefunden.

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Die Gilde Sint Antonius Abt Lierop (grüne Bekleidung) und zwei Schützenbrüder der Gilde Sint Barbara Veghel hatten sehr viel Spaß zusammen.

Quelle: mgb

Und obwohl das langersehnte Großspektakel noch gar nicht feierlich eröffnet wurde, herrschte dort schon mächtig gute Laune.

Von Müdigkeit war trotz der langen Anreise kaum eine Spur. Kein Wunder, waren die ersten hartgesottenen Schützenfreunde schon vor anderthalb Wochen nach Peine gereist, um Kultur, Land und Leute in aller Ruhe kennenzulernen. „Wir sind bislang jeden Tag mit dem Fahrrad herumgefahren und haben uns die Umgebung angeschaut“, erzählte der 72-jährige Joop van de Ven. „Peine ist wirklich schön.“ Der leidenschaftliche Schütze und seine Frau Dora gehören seit vielen Jahren der Sint Antonius-Gilde Stiphout an, in der sie regelmäßig um die Königswürde schießen. „Als ich König geworden bin, sind wir das erste Mal zum Europaschützenfest nach Koblenz gefahren“, erinnert sich der 72-Jährige. „Das ist mittlerweile fast 35 Jahre her - und seitdem haben wir kein einziges Fest verpasst.“

Vielleicht drei Minuten Fußmarsch von der ersten Truppe entfernt, haben die nächsten niederländischen Europaschützen ihr Lager aufgeschlagen. Immer mit dabei: Die große Fahne ihrer Gilde, der sie sehr verbunden sind. „Das Wichtigste ist uns Gott, danach kommt unser Gildenkönig, anschließend die Heimat“, erklärte der 50-jährige Ronny Thijs von der traditionsreichen Gilde Sint Antonius Abt Lierop. „Man kann bei uns nur eintreten, wenn man der Nachkomme eines Mitglieds ist oder der Ehepartner - alle anderen werden ausgeschlossen.“

Auch diese Gruppe hatte selbstverständlich das Gilden-Gewand im Gepäck. Besonders auffällig dabei ist die geringe Anzahl an Orden und Auszeichnungen. „Nur die Könige erhalten einen Anstecker mit einer Krone. Und diejenigen, die lange im Verein sind, bekommen ein anderes Abzeichen“, neckte der ehemalige König Jos van Lieshout seinen Gildenbruder Thijs, der in schallendes Gelächter ausbrach. „Tja, da hab’ ich wohl nichts mehr zu sagen“, lachte dieser. Und als wäre das nicht genug gewesen, kam auch ein Niederländer der „Camp-Nachbargilde“ vorbei und rief herzlich: „Ihr seht ja aus wie vom Karneval!“

mgb

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