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„Nicht wegschauen – helfen!“

Elisabeth Heister-Neumann „Nicht wegschauen – helfen!“

„Zivilcourage hat viele Gesichter – zeig deins“: Unter diesem Motto stand der Besuch der niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) in der Bodenstedt-Wilhelmschule in Peine. Die Ministerin lobte gestern die tolle soziale Arbeit, die an der Haupt- und Realschule geleistet wird. Mehr als 80 Besucher und Schüler kamen in die Aula, die von Schulleiter Reinhard Sauer begrüßt wurden.

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Etwa 80 Besucher kamen gestern in die Aula der Peiner Bodenstedt-Wilhelmschule.

Quelle: cb

Peine. Dort stellten mehrere Schüler-Gruppen wie die Buddys, die Streit-Schlichter und die Sanitäter (siehe Hintergrund) ihre Arbeit vor. Großen Applaus erhielt das Theaterprojekt „Eine Expedition in meine – deine Welt“, das Schlüsselszenen wie erste Liebe, berufliche Chancen oder Lebenswegplanung darstellte. Die Schüler problematisierten das Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen sowie das Entstehen von Vorurteilen. Religiöse Vorurteile von Christen und Muslimen waren auch das Thema eines Videos, das gezeigt wurde.

Ministerin Heister-Neumann zeigte sich beeindruckt von den Vorstellungen der Schüler und betonte, wie wichtig es ist, „mehr Zivilcourage zu zeigen und nicht weg zu schauen, wenn jemand Hilfe benötigt “. Das funktioniere an der Bodenstedt-Wilhelmschule vorbildlich, und deswegen sei sie gekommen.

In seiner Rede lobte auch Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) den besonderen Einsatz der Schule und betonte gegenüber der Ministerin, wie wichtig eine gute frühkindliche Bildung für die Chancengleichheit der Kinder sei. Er sagte: „In Peine sind 16 Prozent der Kinder ausländischer Herkunft. Daher investieren wir als Stadt 200 000 Euro extra, damit diese so früh wie möglich gutes Deutsch lernen. Das ist die Grundvoraussetzung für eine gelungene Integration.“

Kessler wünscht sich, dass auch Heister-Neumann mehr Geld für diese wichtige Aufgabe bereit stellt. „Dafür muss man sich aber nicht verschulden, sondern kann anderen Ministerien Geld wegnehmen, die es nicht so nötig brauchen“, erklärte der Bürgermeister.

Heister-Neumann gab zu, dass die frühkindliche Bildung wichtig sei. Es sei aber schwierig, einfach Geld aus anderen Ministerien umzuleiten. „Außerdem machen wir bereits viel“, betonte sie, „wir haben bereits das Bildungs-Budget um eine Milliarde Euro aufgestockt.“

tk

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