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Neun Millionen Euro für neue Halle

Lengede Neun Millionen Euro für neue Halle

Lengede/Broistedt. Gute Nachrichten aus Lengede: Die Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH erweiterte ihren Standort im Ortsteil Broistedt um eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von 7000 Quadratmetern.

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So sieht die neue Halle im Gewerbegebiet Broistedt aus.

Quelle: im

Die Investitionskosten bezifferte Firmenchef Tobias Hoffmann gegenüber der Industrie- und Handelskammer Braunschweig mit neun Millionen Euro. Damit verfügt allein der Standort Broistedt über eine Fertigungsfläche von 13 000 Quadratmetern. Hinzu kommen weitere 8000 Quadratmeter am Hauptsitz in Lengede.

Das Unternehmen Hoffmann produziert mit 200 Mitarbeitern Filteranlagen zur Schleifölaufbereitung und erzielt mit Kunden (und Anwendern) im Besonderen aus Deutschland, Europa, Ostasien, Brasilien und den USA einen Umsatz von 35 Millionen Euro.

„Es gibt weltweit kaum ein Getriebe für Windkraftanlagen, Nutzfahrzeuge, Pkw und Schiffe, das nicht mit Filteranlagen aus Lengede bearbeitet wurde“, erläutert Tobias Hoffmann, „jedes Jahr verlassen mehr als 500 nach Kundenwunsch gefertigte Filteranlagen die Werkshallen in Lengede und Broistedt, mit steigender Tendenz.“

Die neue Halle enthalte als Besonderheit eine Klimakammer, in der das Verhalten der Anlagen bei den unterschiedlichsten Temperaturen getestet werden kann. Hoffmann: „Ein Qualitätssprung!“

„Wir zollen der Geschäftsführung großen Respekt“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Ulrich Jablonka, „die Investition trägt zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.“

Und auch Lengedes Bürgermeister Hermann Baas (SPD) freut sich, dass das Unternehmen damit seine Verbundenheit zu Lengede zum Ausdruck bringt.

INFO

Hoffmann Maschinen- und Apparatebau

Anfang der 1970er-Jahre machte sich der Ingenieur und gelernte Werkzeugmacher Georg Hoffmann in einer sprichwörtlichen Holzbaracke in Braunschweig selbstständig. Bis dahin hatte er eine Industrievertretung für importierte Ölnebelabscheider inne. Das konnten damals schon viele. Aber Georg Hoffmann hatte inzwischen genug Metall verarbeitende Betriebe in Deutschland von innen gesehen, um zu wissen, was ihnen fehlte: Filteranlagen, die im Mikrometerbereich pro Minute zwischen 150 bis 20?000?Liter Öl filtern und rückkühlen. Heute hat Hoffmann über 200 Beschäftigte, davon 20 Auszubildende in sieben Berufsbildern. Auf bisher 30?000 Quadratmeter Fläche werden sämtliche Anlagen und Komponenten unter strengster Qualitätskontrolle gefertigt. Firmenchef ist jetzt Tobias Hoffmann.

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