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Neujahrsempfang der Stadt Peine: Kessler sprach über Hertie und Demografie

Peine Neujahrsempfang der Stadt Peine: Kessler sprach über Hertie und Demografie

Peine. Die Stadt Peine begrüßte gestern Abend rund 220 Gäste zum Neujahrsempfang im Rathaus. Traditionell wurden dabei einige Peiner geehrt, die sich in besonderer Weise in der Fuhsestadt verdient gemacht haben (siehe unten). Bürgermeister Michael Kessler widmete seine Rede dem demografischen Wandel, ging zunächst aber auf den spektakulären Kauf der Hertie-Brache ein.

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Quelle: im

„Ich habe in meiner Amtszeit noch nie eine solche offen bekundete Solidarität mit einer politischen Entscheidung erlebt wie in diesem Fall“, kommentierte Kessler den Erwerb der leer stehenden Gebäude an der Lindenstraße. „Es hat mir noch einmal gezeigt, wie sehr dieser Schandfleck die Menschen in unserer Stadt bewegt hat.“

Die Stadt habe sich die Handlungsfähigkeit in diesem Bereich der Innenstadt zurückgeholt. Der nun folgende Entwicklungsprozess dürfe aber nicht überstürzt angegangen werden. Schließlich gehe es um „Entscheidungen, die möglicherweise jahrzehntelang Gültigkeit besitzen“, spielte er auf Karstadt und zuletzt Hertie an. Ebenso mahnte Kessler vor einer „überspannten Erwartungshaltung, was die Zukunft des Geländes anbelangt. „Natürlich kennen wir die Wünsche der Peiner, aber man kann sie nur mit einem Investor realisieren. „Aber seien sie versichert: Genauso wie ich allen Ehrgeiz in den Erwerb der Brache gesteckt habe, werde ich mich in meiner verbleibenden Amtszeit für die optimale Gestaltung des Hertie-Geländes einsetzen.“ Kesslers Hauptthema war der demografische Wandel: „Heinrich Lübke brauchte als Bundespräsident 1965 genau 224 Karten, um allen Hundertjährigen in Deutschland zu gratulieren - heute warten knapp 5000 pro Jahr auf den Gruß aus dem Bundespräsidialamt. Tendenz steigend.“ 

Neujahrsempfang 2013

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Kessler: „In meiner letzten Neujahrsansprache habe ich die Politik gebeten, sich diesem Thema zu widmen, was sie in Ansätzen auch getan hat, aber bislang nicht prägnant genug - wobei ich einräume, dass wir derzeit - auch finanziell - noch mit der frühkindlichen Erziehung gut ausgelastet sind.“ Viele Kommunen und Städte stimmten sich bereits auf das Thema ein. Als beispielhaftes hob er das Projekt „Hand in Hand“ in Hohenhameln hervor, das aktive Senioren in einen Prozess des jetzigen Gebens und späteren Nehmens einbinde. Ziel müsse es sein, die „Jungsenioren“ zwischen 60 und 80 Jahren für gesellschaftliches Engagement und einen Generationsvertrag zu begeistern - ohne sie unbedingt in Euro und Cent belohnen zu müssen.

Traditionell hatte die Stadt zum Empfang wieder einige „normale Bürger“ nach dem Zufallsprinzip eingeladen. Diesmal waren es die Bürger, die gestern Namenstag feierten.

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