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Neujahrsempfang der Stadt Peine: Große Fotostrecke

Peine Neujahrsempfang der Stadt Peine: Große Fotostrecke

Peine. Die Stadt Peine begrüßte gestern Abend rund 220 Gäste zum Neujahrsempfang im Rathaus. Traditionell wurden dabei einige Peiner geehrt, die sich in besonderer Weise in der Fuhsestadt verdient gemacht haben.

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220 Gäste kamen gestern Abend zum Neujahrsempfang der Stadt Peine ins Rathaus.

Bürgermeister Michael Kessler (SPD) widmete seine Rede dem Thema Bildung. Er sagte zur frühkindlichen Bildung: „Wir streben dabei mit aller Kraft mit vielen Programmen in den Kitas und in den Schulen vor allem einen großen Sprachschatz und Freude am Lesen bei den Kindern an.“ Dies sei die nötige Basis für eine erfolgreiche Entwicklung des Nachwuchses.

Trotz Unterschieden in der Veranlagung müsse in den Peiner Schulen Chancengleichheit geschaffen werden, „um sozialisationsbedingte Nachteile auszugleichen“. Dabei koste Bildung laut dem Bürgermeister viel Geld, „weil es beachtlicher Summen im Millionenbereich bedarf, die Schulsubstanz gebührend zu erhalten mit den Vorgaben des Brandschutzes, der Inklusion und der energetischen Sanierung“. Doch er warnte: „Entscheidend für das Weiterkommen der Schüler ist gute Pädagogik, nicht die schönste Schule.“

Und Bildung schaffe vor allem die Basis für Toleranz. „Wir stehen vor der Aufgabe, die ständig zunehmende Menge an Zuwanderern und den schon lange Eingedeutschten aufzunehmen und ihnen tolerant zu begegnen. Nicht nur, weil wir sie als Arbeitskräfte benötigen, sondern weil nur ein gedeihliches Miteinander zum Ziel führt“, so Kessler. Die Deutschen seien doch eigentlich kleine Weltbürger geworden. Der Bürgermeister weiter: „Ja, zum Teufel, da können wir doch zu Hause nicht den kleinen Spießer rauskehren, der den Türken rund macht, wenn er den Müll noch nicht richtig trennt oder wenn er zu einem Treffen etwas zu spät kommt!“ Was man jedoch nicht tolerieren könne, das seien Verstöße gegen das Grundgesetz und dies kenne weder Zwangsheirat, noch kenne es Zugeständnisse in der Frage der Gleichstellung der Geschlechter. Kessler betonte: „Auf diesem Sektor gibt es keine Kompromisse - null Toleranz.“ Er fasste zusammen: Nur durch gute Bildung sei eine erfolgreiche Integration möglich - dafür kämpfe man in Peine. Für die Rede gab es großen Applaus.

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