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Neujahrsempfang der Peiner Kirchen: 130 Gäste kamen ins Friedrich-Spee-Haus

Peine Neujahrsempfang der Peiner Kirchen: 130 Gäste kamen ins Friedrich-Spee-Haus

Peine. Der ökumenische Neujahrsempfang der Peiner Kirchen fand Dientagsabend im Friedrich-Spee-Haus statt. 130 Gäste kamen, darunter Peines Bürgermeister Michael Kessler und Landrat Franz Einhaus.

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Ökumenischer Neujahrsempfang der Peiner Kirchen (v.l.): Superintendent Dr. Volker Menke, Gastredner Professor Dr. Jürgen Manemann und Pfarrer Thomas Blumenberg.

Quelle: rb

Der katholische Pfarrer Thomas Blumenberg begrüßte geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Auch Vertreter der Schulen, von sozialen Einrichtungen und Priester waren vor Ort. Mit einer kurzen Andacht eröffnete dann der evangelische Superintendent Dr. Volker Menke den Jahresempfang.

Danach sprach Gastredner Professor Dr. Jürgen Manemann, Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, zum Thema „Wie wir gut zusammenleben. Unterwegs zu einer aktiven christlichen Politik-Ethik“.

Die Politik ist laut Manemann der öffentliche Raum, in dem sich die Menschen mit der Gestaltung ihres gesellschaftlichen Zusammenlebens auseinandersetzen. Hier würden Mächtige und Ohnmächtige, gewählte Abgeordnete und Vertreter von Interessengruppen, Experten und Bürgerinitiativen aufeinandertreffen. „Es wird gestritten über Ziele, die dem Gemeinwohl dienen, über ein Festhalten an Altbewährtem oder über neue Wege des Umsteuerns“, so der Experte.

Der Theologe und Sozialethiker stellte diese zehn Punkte auf, die wichtig seien, um eine neue christliche Politik-Ethik umzusetzen: Zuhören können: „Verstehen ist wichtig, damit eine aktive Bürgerbewegung vorankommt“, so Manemann - Kultur und Religion: Diese Punkte seien die Basis für ein glückliches und sinnerfülltes Leben - Keine Klientel-Politik: Politiker müssten immer das Gemeinwohl im Blick haben und dürften keine Einzelinteressen vertreten - Verschiedenheit der Menschen: Man müsse die Unterschiedlichkeit der Individuen akzeptieren - Macht: Für die Demokratie ist es laut Manemann unabdingbar, „dass die Regierung durch ihre Macht die Gesellschaft lenkt“ - Demokratie: Die Teilhabe aller sei die Grundlage für die Demokratie - Gerechtigkeit: Die Menschen müssten sich klar werden: Was ist Gerechtigkeit, was Unrecht? - Leiden empfinden: Die Menschen müssten auch in der Politik Mitleid haben und zeigen können - Demut: Wichtig ist laut Manemann eine Politik der Kompromissfähigkeit - Kunst des Unmöglichen: Der Mensch müsse es wagen, über seine Grenzen hinaus zu gehen. Es gab Applaus von den Gästen für diese Denkanstöße.

tk

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