Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Neues Kreishaus: Personalrat favorisiert Standort an FTZ

Peine Neues Kreishaus: Personalrat favorisiert Standort an FTZ

Kreis Peine. Kurz vor der ersten Diskussion über die neuen Pläne zum Neubau des zweiten Kreishauses im Kreis-Ausschuss für Bauen und Liegenschaften, meldet sich der Personalrat des Landkreises zu Wort und bezieht eine klare Position.

Voriger Artikel
Kabelfehler: Peiner Ortschaften ohne Strom
Nächster Artikel
Lindenquartier: Stadtrat stimmt jetzt darüber ab

Landrat Franz Einhaus (r.) hatte die Pläne zum Neubau an der FTZ (im Hintergrund) jüngst erläutert.

Quelle: Thorsten Pifan

Vorgestellt werden die Pläne heute ab 17 Uhr. Die Ausschuss trifft sich im Schulungsraum an der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Personalratsvorsitzender Toni Bieband sagte: „Dem erheblichen Bedarf an Büroarbeitsplätzen des Landkreises muss dringend abgeholfen werden. Viele unserer Kollegen müssen ihren Dienst bereits jetzt - zum Teil schon seit Jahren - in derzeit 54 mobilen Bürocontainern versehen. Die Kollegen melden mit Nachdruck berechtigte Ansprüche an, denen der Dienstherr nachkommen muss.“

Von einer weiteren Standort-Diskussion hält das Mitarbeiter-Gremium überhaupt nichts: „Wir sollten uns jetzt endlich auf einen Neubau an der Werner-Nordmeyer-Straße konzentrieren, für den die Verwaltung ein sehr schlüssiges Konzept vorgelegt hat“, sagte Bieband. „Setzen Sie sich mal bei Minusgraden im Winter oder bei hochsommerlichen Temperaturen im Sommer den ganzen Tag in so einen Container - es ist auf Dauer wirklich kaum erträglich. Es muss jetzt etwas passieren - und zwar schnell!“, macht sich der Personalratsvorsitzende für den Ausbau des Standorts an der Werner-Nordmeyer-Straße nahe der bestehenden Kreis-Einrichtungen Straßenverkehrsamt und Feuerwehrtechnischer Zentrale stark.

Im Fokus des Planungshorizontes der Kreisverwaltung liegen dabei jedoch nicht nur die 50 bis 60 Container-Arbeitsplätze, sondern eine Größenordnung von etwa 160 bis 170 Arbeitsplätzen, die in einem modernen, zeitgemäßen und energetisch optimierten Neubau gemeinsam untergebracht werden sollen, was langfristig Kosten spart.

Bereiche mit hoher Kundenfrequenz sollen dabei im Hauptgebäude an der Burgstraße verbleiben, wo auch die Einrichtung eines serviceorientierten Bürgerbüros geplant ist.

Bieband dazu: „Wir als Personalrat begrüßen es sehr, dass der aktuelle Vorschlag die Belange unserer rund 1000 Kollegen berücksichtigt. Natürlich erhoffen wir uns, dass dies auch von den Mehrheiten unserer politischen Gremien mitgetragen wird.“

Kreisverwaltung will dritten großen Standort vermeiden

Die Kreisverwaltung hat für die Planungen des neuen, zweiten Kreishauses einen Sieben-Punkte-Plan ausgearbeitet. Kreis-Sprecher Henrik Kühn sagte: „Wir haben für die Planung und Umsetzung folgende Prioritäten gesetzt:

  • Einrichtung von Arbeitsplätzen für eine Vielzahl unserer Mitarbeiter, die zum Teil bereits seit 2009 ihren Dienst in mittlerweile 54 Büro-Containern versehen müssen, die mittlerweile Kosten in Höhe von rund 230000Euro jährlich verursachen.
  • Wirtschaftliche, effektive und effiziente sowie zeitnahe Umsetzbarkeit des Vorhabens auf unserem eigenen, bereits planungsrechtlich gesicherten Grundstück.
  • Nähe einer bereits bestehenden Infrastruktur zu unserer Verwaltung im technischen und organisatorischen Bereich bei gleichzeitiger Reduzierung des ökonomischen, technischen und organisatorischen Betriebsaufwandes.
  • Konzentration unserer Verwaltungsabläufe und Vermeidung eines weiteren dritten größeren Verwaltungssitzes neben den bestehenden Standorten Burgstraße und Werner-Nordmeyer-Straße, wo bereits Straßenverkehrsamt und Feuerwehrtechnische Zentrale sind.
  • Einbeziehung unserer Mitarbeiter, die sich derzeit in angemieteten Liegenschaften befinden und dadurch Reduzierung und Optimierung des technischen, sächlichen und ökonomischen Gesamtaufwandes für Immobiliennutzung zum Vorteil unserer Kunden.
  • Bereiche mit hoher Kundenfrequenz weiterhin in Innenstadtnähe halten.
  • Aufwertung unseres Standortes Burgstraße innerhalb des vorhandenen Gebäudekomplexes mit einem serviceorientierten Kundendienstleistungszentrum.“

von Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Peine
Die Mitglieder des Kreis-Ausschusses für Bauen und Liegenschaften besichtigten gestern den möglichen neuen Standort des zweiten Kreishauses.

Peine. Einstimmig fiel Dienstag Abend die Beschluss-Empfehlung, das neue, zweite Kreishaus an der Werner-Nordmeyer-Straße an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) zu errichten. Damit ist eine wichtige Hürde vor der eigentlichen Entscheidung am Mittwoch, 22. Juni, genommen, wenn der Kreistag zusammentritt.

mehr
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Peiner Eulenmarkt 2016
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Lokale Videos

Videos von Ilsede TV zu Ereignissen im Peiner Land

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung