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Neuer Superintendent: Der Kandidat heißt Dr. Volker Menke

Kirchenkreis Peine Neuer Superintendent: Der Kandidat heißt Dr. Volker Menke

Peine . Der Kirchenkreis Peine hat einen Kandidaten für das vakante Amt des Superintendenten auserkoren: Pastor Dr. Volker Menke. Der 53-Jährige, der derzeit noch in Sopron/Ungarn tätig ist, setzte sich offenbar gegen zwei andere Kandidaten durch. Im Kreis Peine ist Menke kein Unbekannter: Von 1989 bis 2001 war er Pastor in Edemissen. Ob er nun zurückkehrt, entscheidet der Kirchenkreistag Mitte Okober.

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Dienstsitz des Peiner Superintendenten: Der Kirchenkreis hat Dr. Volker Menke zum Kandidaten auserkoren.

Quelle: Michael Lieb

Zuvor wird sich Menke, der verheirat ist und drei Kinder hat, am Sonntag. 30. September, 18 Uhr, in der St-Jakobi-Kirche für das Amt des Superintendenten vorstellen.

Nach der Aufstellungspredigt haben die Mitglieder des Kirchenkreistags und der St. -Jakobi-Kirchengemeinde, in der der künftige Superintendent zugleich auch Gemeindepastor ist, sechs Tage lang Zeit, Einwände gegen „die Lehre, die pastorale Befähigung oder den Lebenswandel“ des Kandidaten zu erheben, wie es das Gesetz zur Superintendenten-Wahl vorsieht.

Der Wahlausschuss des Kirchenkreises hatte einstimmig den Wahlaufsatz mit einem Kandidaten beschlossen. Der Kirchenvorstand St. Jakobi hatte sein Einverständnis mit dem Wahlaufsatz erklärt.

Laut der stellvertretendenden Vorsitzenden des Wahlausschusses, Pastorin Marion Schmager, hatte die Landeskirche insgesamt drei Kandidaten und Kandidatinnen vorgeschlagen. In der Regel würden dann zwei Kandidaten ausgewählt, allerdings habe Menke am besten dem Anforderungsprofil entsprochen. „Er hat ein starkes theologisches Profil“, sagt Schmager. Vor dem Hintergrund, dass man sich künftig wieder stärker mit inhaltlichen Fragen auseinandersetzen wolle, sei Menke ein geeigneter Kandidat. Die Zeit der großen finanziellen Einschnitte sei vorerst vorbei.

Der Kirchenkreistag stimmt über den vorgeschlagenen Kandidaten dann in nichtöffentlicher Sitzung nach Vorstellung und Befragung durch die Mitglieder am 15. Oktober ab. „Der Wahlprozess ist vergleichbar mit dem eines Pastors“, sagt Schmager.

Dass Menke früher bereits im Kreis Peine tätig war, habe bei der Auswahl keine Rolle gespielt. Schmager: „Wir haben diesen Aspekt selbst kritisch hinterfragt, sind aber zu dem Ergebnis gekommen, dass zehn Jahre genug Abstand sind.“ Auch vor dem Hintergrund, dass die Landeskirche „Hausberufungen“ ausschließt.

Zuletzt hatte Christa Gerts-Isermeyer das Amt der Superintendentin in Peine inne. Die 60-Jährige hatte bereits im Mai ihre neue Stelle beim Diakonischen Werk für Hospiz- und Palliativseelsorgearbeit in Göttingen angenommen.

Lebenslauf eines Pastors mit vielen Stationen

Volker Menke wurde am 3. August 1959 in Soltau geboren, wuchs im nahegelegenen Munster auf, wo er bereits in jungen Jahren mit der Kirchengemeinde und der Kirche eng verbunden war. Nach dem Abitur 1978 studierte er Evangelischen Theologie an der Kirchlichen Hochschule Bethel, Kiel, Göttingen und Basel.

Während des Auslandsstudienjahres in Basel lernte er seine spätere Frau Magdolna kennen, eine ungarische evangelisch-reformierte Pfarrerin. Im März 1987 nahm Menke das Vikariat in der hannoverschen Landeskirche auf. Anschließend wurde er am 1. September 1989 Pfarrer in der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Edemissen. Nach zwölf Dienstjahren, die auch mit der Übernahme von Aufgaben auf Kirchenkreisebene verbunden waren, bot sich für ihn die Möglichkeit nach Ungarn zu wechseln.

Zusammen mit seiner Frau sowie seinen Kindern Nora, Klara und Daniel Bence zog er in die nordwestungarische, unmittelbar an der Grenze zu Österreich liegende Stadt Sopron (Ödenburg).

Menke: „Mein Dienst in Sopron, den ich seit dem 1. August 2001 wahrnehme, geschieht im Rahmen der Kirchenpartnerschaft zwischen den evangelisch-lutherischen Kirchen in Bayern und Ungarn. Er umfasst die Arbeit als Pfarrer, den Schuldienst an einem evangelischen Gymnasium mit Erteilung von deutschsprachigem Religionsunterricht und die Mitarbeit und auch Federführung in der Planung, Organisation und Durchführung internationaler kirchlicher Begegnungen.“

In Sopron promovierte Menke an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien mit einer Arbeit zum Thema „Kinderbibeln im Lichte des christlich-jüdischen Dialogs“.

mic

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