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Neuer Streit um Biergärten: Stadt soll Gebühren-Erhöhung einfrieren

Peine Neuer Streit um Biergärten: Stadt soll Gebühren-Erhöhung einfrieren

Peine. Pünktlich zum nahenden Start der Biergartensaison droht neuer Streit um die städtischen Gebühren für Tische und Stühle vor den Gaststätten in Peine: Die Stadt erhöht in diesem Jahr die Gebühren von 1,75 Euro pro Quadratmeter Außenfläche auf 2,10 Euro. Im kommenden Jahr ist eine weitere Anhebung auf 2,52 Euro geplant. Die steigenden Gebühren können die Wirte nicht an Kunden weitergeben und fordern, diese Abgaben einzufrieren.

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Biergarten-Atmoshäre auf dem Marktplatz zur Osterzeit.

Quelle: A

Zur Erinnerung: Die Stadt Peine wollte die Gebühren im vergangenen Jahr von 1,75 Euro pro Quadratmeter auf sechs Euro in der Fußgängerzone und auf dem Marktplatz sowie auf drei Euro im Rest der Stadt anheben. Am Ende des Streits gab es den Kompromiss, dass die Gebühren einheitlich auf 2,10 Euro pro Quadratmeter erst in diesem Jahr steigen.

Einer weiteren Anhebung auf die geplanten 2,52 Euro pro Quadratmeter stehen die Wirte ablehnend gegenüber: „Das können wir nicht auffangen. Denn auch die Einkaufskosten steigen und gleichzeitig sind Preissteigerungen bei den Kunden kaum durchzusetzen“, sagt Dehoga-Vorsitzender Torsten Kowohl.

Er hatte im vergangenen Jahr mit Peines Bürgermeister Michael Kessler den Kompromiss ausgehandelt und die Steigerung auf 2,10 Euro für dieses Jahr akzeptiert. Die geplante Staffelung für die kommenden Jahre hatte die Dehoga jedoch abgelehnt.

Kowohl warnt vor den Folgen einer weiteren Anhebung: „Wir haben auf dem Peiner Wochenmarkt gesehen, was eine Erhöhung der Standgebühren bewirkt hat. Viele Markt-Beschicker haben ihre Stände verkleinert, dadurch hat das Angebot dort an Attraktivität verloren.“

Auch die ersten Wirte in Peine seien am Überlegen, ob sie ihre Biergärten nicht verkleinern sollen. „Denn die Anhebung der Gebühren müssen wir auffangen - ohne Gewähr, dass wir mit der Außengastronomie tatsächlich bessere Geschäfte machen“, sagt Kowohl. Bei schlechtem Wetter zum Beispiel blieben die Gäste weg - die gestiegenen Gebühren fallen aber trotzdem an.

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