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Neuer Kreis soll Hildesheim heißen

Kreis Peine/Hildesheim Neuer Kreis soll Hildesheim heißen

Kreis Peine/Hildesheim. Für kräftig Zündstoff sorgt ein Papier des Hildesheimer Ersten Kreisrates Olaf Levonen bezüglich der Fusionsgespräche zwischen den Kreisen Peine und Hildesheim.

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Das Peiner Kreishaus: Was passiert nach der möglichen Fusion?

Quelle: A

Die Unterlage hat er verfasst im Vorlauf des Hildesheimer Kreistages, der am Mittwoch, 11. März, tagt. Levonen kündigt in dem Schreiben an, dass der zukünftige fusionierte Kreis den alleinigen Namen Hildesheim tragen soll und Peine gestrichen wird. Daneben sollen dann alle Führungskräfte der Behörde in der Rosenstadt arbeiten.

Und es gibt weitere Fusions-Angaben, die sich deutlich von den Daten unterscheiden, die Peines Landrat Franz Einhaus (SPD) im PAZ-Interview verkündet hat. Auch Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) hatte diese Zahlen bereits infrage gestellt (PAZ berichtete).

Beispielsweise geht Levonen auf die Kreisumlage ein und widerspricht dabei Einhaus (SPD). Der hatte in der PAZ angekündigt, dass eine Senkung der Peiner Kreisumlage von jetzt 58,1 auf 53,5 Prozent möglich sei. Das bringe mehr Geld für die Stadt Peine und die Gemeinden. Levonen sagt hingegen, dass nur ein Verharren auf dem aktuellen Stand der Hildesheimer Kreisumlage - 55,8 Prozent - denkbar sei. Damit grenzt sich der Hildesheimer deutlich von Einhaus ab.

Auch bei den Einsparungen gibt es unterschiedliche Ansichten. Levonen geht davon aus, dass durch den Verzicht eines Landrates und die Verkleinerung des neuen Kreistages (76 statt jetzt 112 Abgeordnete) jährlich 360 000 Euro gespart werden können. Dagegen spricht der Hildesheimer von einem Abbau von 580 Stellen in den Verwaltungen, Einhaus hatte dagegen von etwa 400 Stellen gesprochen, die nach und nach - ohne Kündigungen - entfallen könnten. Zudem soll laut den Hildesheimern die Verwaltungsspitze von jetzt 61 auf 40 Führungspositionen reduziert werden.

Und die zukünftige Rolle Hildesheims wird in dem Schreiben definiert. Demnach läuft bisher das Fusions-Projekt unter dem Namen „Hilpe“ nach den Anfangsbuchstaben der beiden Kreisstädte. Doch die Rosenstädter setzten darauf, dass der mögliche neue Kreis Hildesheim lauten soll, Peine falle dann ganz weg. Außerdem soll das ganze Führungspersonal im Hildesheimer Kreishaus arbeiten - neben dem Landrat und den Kreisräten auch alle Dezernenten. In Peine sollen trotzdem alle bisherigen Dienstleistungen erhalten bleiben, genau wie in Alfeld.

Auch ohne Fusion wollen nach Angaben Levonens die beiden Kreise Synergien nutzen: Etwa in den Bereichen Kreisvolkshochschule, Feuerwehr und Klimaschutz. Problematisch sei hingegen weiterhin die Unterschiede in den gebieten Abfallwirtschaft, öffentlicher Nahverkehr und Jobcenter.

tk

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