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Neue Technik macht es möglich:Landkreis blitzt jetzt auch in Kurven

Kreis Peine Neue Technik macht es möglich:Landkreis blitzt jetzt auch in Kurven

Teure Bilder von Tempokontrollen auf den Straßen im Peiner Land gab es bisher meist nur von geraden Strecken. Doch ab sofort blitzt es auch in Kurven, eine neue Technik macht es möglich. Gestern war Christian Gleicher, Leiter des Straßenverkehrsamtes, mit der neuen Anlage an der Panzerkurve an der Bundesstraße 444 in Edemissen unterwegs.

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Christian Gleicher justiert mit der Wasserwaage die Sensoren, das Herzstück der neuen Blitzer-Technik.

Quelle: im

Herzstück der Anlage sind fünf Sensoren, die sorgfältig justiert werden und dann zwei Kameras steuern - für jede Fahrtrichtung eine, oder auf mehrspurigen Strecken Kameras für mehrere Fahrbahnen. „Wir können mit den beiden Kameras auch Motorradfahrer blitzen“, erklärt Marco Samland, Teamsprecher der Verkehrsüberwachung, die Vorteile der Technik. Zudem sei der Überraschungseffekt sehr hoch. So hat sich gezeigt, dass auf einigen Abschnitten, die der Landkreis bisher getestet hat, 20 Prozent der Fahrer zu schnell unterwegs sind.

In Absprache mit der Polizei testet der Landkreis in den kommenden Wochen 60 neue Gefahrenpunkte, an denen bisher nicht kontrolliert werden konnte. Welche das sind, wollte Gleicher gestern noch nicht verraten. Gleichzeitig bleibt aber auch die bisherige Technik im Einsatz. Nur das Personal wurde nicht aufgestockt. Für die Verkehrsüberwachung im Peiner Land sind sieben Kreis-Mitarbeiter unterwegs.

Die neue Anlage mit den beiden Kameras im Wert von rund 120 000 Euro ist zunächst für ein halbes Jahr gemietet. „Wir wollen sehen, ob die Technik erfolgreich eingesetzt werden kann“, sagt Gleicher. Anschließend müsse entschieden werden, ob die neue Technik dauerhaft zum Einsatz kommt.

Im vergangenen Jahr blitzte es fast 40 000 Mal auf den Straßen im Peiner Land - ausgenommen die Tempo-Kontrollen auf der Autobahn A 2. Die Raser mussten für die Tempo-Verstöße rund 840 000 Euro an Verwarn- und Bußgeldern bezahlen.

In eineinhalb Stunden erwischte Gleicher gestern in der Panzerkurve 38 Raser. Der Rekordhalter fuhr 97 Kilometer pro Stunde, bei erlaubten 70.

INFO

So funktioniert die neue Technik

Entscheidend ist für eine erfolgreiche Messung mit der neuen Technik, dass die Sensoren im gleichen Neigungswinkel wie die Fahrbahn aufgestellt sind. Daher müssen die Sensoren vor Messbeginn sorgfältig mit einer speziellen Wasserwaage justiert werden.

In der Panzerkurve hat der Landkreis dafür schon Messpunkte auf der Straße aufgezeichnet. Die Sensoren erfassen die Fahrzeuge und leiten das Signal dann an die beiden Kameras weiter, die auslösen, wenn ein Raser ertappt ist. Das Ergebnis kann direkt im Messwagen abgelesen und kontrolliert werden.

pif

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