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Neue Bundesregierung steht: Energiewende ist für Peiner Politiker das Top-Thema

Große Koalition Neue Bundesregierung steht: Energiewende ist für Peiner Politiker das Top-Thema

Es kann wieder regiert werden: 86 Tage nach der Bundestagswahl hat Deutschland eine neue Regierung. Kanzlerin Angela Merkel ist am Dienstag mit großer Mehrheit wiedergewählt worden. Die Ministerposten sind neu besetzt. Die PAZ wollte von Peiner Politikern wissen, was sie von der Großen Koalition erwarten und was nun deren drängendste Aufgaben sind.

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Ingrid Pahlmann (CDU) vor dem Regierungssitz in Berlin.

Quelle: Archiv

„Die SPD und die Union liegen bei vielen Themen dicht beieinander. Wenn es beide Seiten ernst meinen, kann die neue Regierung viele wichtige Entscheidungen treffen“, sagt die für den Wahlkreis Peine zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann. Eines der wichtigsten Projekte für sie ist die Energiewende. Als „strategischen Schachzug“ bezeichnete sie die Ernennung von Ursula von der Leyen (CDU) als Verteidigungsministerin.

„Für uns geht jetzt die Arbeit los“, sagte der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil. Nach vier Jahren politischem Stillstand tue sich nun endlich wieder etwas. Auch für ihn steht die Energiewende an vorderster Stelle der Agenda. Eine seiner Aufgaben werde es künftig sein, SPD-Chef Sigmar Gabriel bei der Umsetzung der Energiewende zu unterstützen. Heil soll am Donnerstag von der SPD als Vize-Fraktions-Chef im Bundestag wiedergewählt werden. Die Große Koalition bezeichnete er als „Koalition der Vernunft“.

Gerd Meister, Unterbezirksvorsitzender der SPD Peine, ergänzte, dass hinsichtlich der Energiewende die Bezahlbarkeit der Strompreise durch den Verbraucher ein ganz wesentlicher Punkt ist. Trotzdem dürfe die Wirtschaft dabei nicht gefährdet werden.

Das sieht auch der CDU-Kreisvorsitzende Christoph Plett so: „Energie muss bezahlbar und gleichzeitig der Industriestandort Deutschland erhalten bleiben.“ Und weiter: „Das Lohnniveau ist wettbewerbsfähig zu gestalten und die soziale Gerechtigkeit an der Leistungsfähigkeit des Staates und der arbeitenden Bevölkerung zu orientieren - und nicht nachfolgenden Generationen die Zeche zahlen lassen.“

Angesichts des demografischen Wandels müssten diejenigen gestärkt werden, welche die Verantwortung für die Kindererziehung übernehmen und die Beitragszahler von morgen ausbilden.

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